Aus der Redaktion
  • Damit Sumia endlich schmerzfrei gehen kann

    „Meine Hilfe zählt“: Die Triererin Mechthild Bach vom Verein Lifegate bittet um Spenden, damit eine junge Frau operiert werden kann. Von Katja Bernardy Trier/Beit Jala Sie haben eine Behinderung und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt: Kinder im palästinensischen Beit Jala. Die Stadt liegt nur einige Kilometer von Betlehem und Jerusalem entfernt. „Bringt eine Frau dort ein Kind mit einer Behinderung zur Welt, kann der Mann sich scheiden lassen“, sagt die Triererin Mechthild Bach. Inklusion sei ein Fremdwort. Man könne sich die Verhältnisse vorstellen, wie sie in Deutschland in den 50er Jahren geherrscht hätten. Seit fast einem Vierteljahrhundert  setzt sich die ehemalige Lehrerin für den Verein Lifegate ein, war schon mehrfach in Beit Jala. Lifegate heißt Tor zum Leben und ist eine deutsche Rehabilitationseinrichtung, die sich für Jungen und Mädchen mit einer Behinderung  im Westjordanland stark macht. Bach hatte die Organisation während eines Besuchs ihres Sohnes, der im Reha-Zentrum seinen Freiwilligendienst machte, kennengelernt. Das Schicksal der Kinder hat sie  damals wie heute sehr berührt. Nicht mehr losgelassen hat sie auch, zu sehen, wie viel Lifegate für jedes einzelne Kind und die Familien bewegen kann. Das Zentrum der Organisation, mittlerweile unter anderem mit Kindergarten, Schule und Therapiemöglichkeiten, ist in Beit Jala. Arabische und deutsche Fachleute kümmern sich dort um die Kinder, die am Rande der Gesellschaft leben. Auch die Eltern werden eingebunden, damit sie einen  sichereren Umgang mit ihren Kindern erlernen. Da staatliche Hilfe komplett fehlt, ist die Organisation auf Spenden angewiesen. Schon mit rund 30 000 Euro haben TV-Leserinnen und -Leser die „Meine Hilfe zählt“-Projekte  von Mechthild Bach unterstützt. Aktuell benötigt Lifegate Spenden für die junge Sumia. Von dem Projektleiter vor Ort, mit dem Bach in ständigem Kontakt steht und den sie persönlich kennt, weiß die engagierte Ehrenamtliche, dass die gehörlose Sumia künstlerisch sehr begabt ist. Die 30-Jährige arbeitet in der Keramikabteilung von Lifegate, „in einem geschützten  Arbeitsverhältnis“,  sagt Bach. Wie die meisten Menschen mit einer Behinderung ist die junge Frau isoliert im Kreis ihrer Mutter und Schwestern aufgewachsen. Nach wie vor sind dies auch die einzigen Menschen, mit denen sie bis heute kommunizieren kann. Neben der Gehörlosigkeit hat Sumia massive Hüftprobleme. Als kleines  Mädchen wurde sie operiert. Doch seit Kindheitstagen hat sie Tag für Tag weiterhin massive Schmerzen beim Gehen.  Ein Orthopäde habe jüngst dringend zu einer beidseitigen Hüftkonstruktion geraten, sagt Bach. Kosten:  rund 12 000 Euro. Lifegate möchte eine Starthilfe von 3000 Euro leisten, damit die Behandlung endlich beginnen kann. Mechthild Bach hat schon einiges selbst getan, damit das erforderliche Geld zusammen kommt. Auch im vergangenen Jahr. Während der Weinpräsentation der Bischöflichen Weingüter,  auf dem Weihnachtsmarkt und im Altenheim St. Irminen in Trier hat sie Produkte aus den Werkstätten von Lifegate verkauft. Die Kinder seien unglaublich stolz, wenn sie hörten, dass Menschen in Deutschland ihre Produkte kaufen würden, sagt Bach. Aktuell  fehlen noch 1090 Euro, damit Sumias Behandlung beginnen kann. TV-Leserinnen und –Leser können das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Sumia wünscht sich, schmerzfrei gehen zu können“ unter der Projektnummer 57672 unterstützen – und mit jedem Euro dazu beitragen, dass die junge Frau ihren Platz in der Gesellschaft bekommt sowie ein selbstbestimmtes Leben ohne Schmerzen führen kann. Weitere Informationen zum Verein und seinen Aktivitäten erhalten Sie unter www.lifegate-reha.de mehr...


  • „Es ging so schnell, das ist kaum zu glauben”

    Trierischer Volksfreund: Die Spendensumme der Benefizaktion „Meine Hilfe zählt“ überspringt die Zwei-Millionen-Marke. Auch die Eltern von Maximilian sind begeistert. 357 Projekte sind finanziert, weitere 95 können unterstützt werden. Auch für die Redaktion des Trierischen Volksfreunds hatten die ersten Arbeitstage eine Überraschung parat: Das Spendenbarometer der seit acht Jahren laufenden Benefizaktion „Meine Hilfe zählt!“ zeigte eine noch vor wenigen Monaten kaum erhoffte Zahl. Mehr als zwei Millionen Euro sind für Projekte gespendet worden, die in der Region Trier ihre Wurzeln haben. 357 Projekte sind damit finanziert worden. Die Hilfe für den hörbehinderten Maximilian aus Trier ist eines davon (TV vom 4. Dezember 2017). Die von dem Verein „zusammen stehen – gemeinsam gehen“ initiierte Aktion ist gleichzeitig eine, bei der das Spendenziel am schnellsten erreicht wurde. „Es ging so schnell, das ist kaum zu glauben“, freut sich Kathrin Strauch, die Mutter des zweieinhalb Jahre alten Jungen, der unter dem sogenannten LVAS-Syndrom leidet, einer beidseitigen Fehlbildung des Innenohrs, die in den ersten Lebenswochen zum kompletten Verlust des Hörvermögens führt. Auch dank der Verdopplungsaktion in der Vorweihnachtszeit kamen die erhofften 5000 Euro innerhalb weniger Tage zusammen, die für einen Gebärdensprachkurs auch für die Eltern sowie eine tiergestütze Therapie des Kindes benötigt wurden. „Am 15. Januar haben wir den ersten Termin mit einer Gebärdensprachlehrerin“, sagt Kathrin Strauch. Sie hofft darauf, dass dann die Kommunikation der Eltern mit dem Jungen noch besser funktioniert, der derzeit dank Implantaten lernt, Geräusche wahrzunehmen und einzuordnen. „Er macht Fortschritte und ist auf dem richtigen Weg“, freut sich seine Mutter. „Es kommt etwas an.“ In Planung sei auch eine Reittherapie. Möglicherweise müsse die allerdings noch einige Monate warten, bis Maximilian drei Jahre alt ist. „Wir sehen uns nach etwas Passendem um.“ Ähnlich große Hilfsbereitschaft wie bei Maximilian hatte es in den vergangenen Jahren nur bei einem anderen Jungen gegeben: Für Felix Braun, der als Folge einer Meningokokken-B-Infektion beide Beine verloren hatte, sammelte der Rotary-Club Trier innerhalb weniger Wochen 15000 Euro für einen geräumigen Gebrauchtwagen, mit dem die Mutter den Dreijährigen zu Behandlungsterminen, Arztbesuchen, Frühförderung und Therapiestunden bringen kann. „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende“, bedankte sich Jessica Braun bei allen, die zum Spendenergebnis beigetragen haben. Jeder gemeinnützige Verein kann bei der Spendenplattform betterplace, dem Kooperationspartner des Trierischen Volksfreunds eine Aktion anmelden. Die Bearbeitungsgebühren für sämtliche Spenden übernimmt das Medienhaus. Jede Spende kommt also ohne Abzug dem ausgewählten Projekt zugute. Nicht wenige davon wollen Kindern und notleidenden Erwachsenen in Afrika oder anderen Regionen der Welt helfen. Besonders erfolgreich ist dabei Salesianerbruder Lothar Wagner, zum Beispiel mit seinem Projekt „Hilfe für Gefängniskinder in Liberia“. Bereits mehrere Tausend Euro haben TV-Leserinnen und Leser für diese und andere Aktionen des Kirchenmanns aus Aach in der Eifel (Kreis Trier-Saarburg) gegeben. Aber auch kleinere und regelmäßige Hilfeaufrufe für Aktionen in der Region können sich seit Jahren auf die Unterstützung durch „Meine Hilfe zählt!“ verlassen. Das gilt für das Projekt Papillon für Kinder krebskranker Eltern des Vereins Von Betroffenen für Betroffene e.V. ebenso wie für den Palais e.V. in Trier, der regelmäßig vor Weihnachten kleine Wünsche erfüllt. „Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen glücklich machen“, sagt dazu Palais-Geschäftsführer Reinhold Spitzley. Wer spenden will: Hier geht es es lang mehr...


  • Wenn das Geld für den Füller fehlt

    "Meine Hilfe zählt": Weil kleine Anschaffungen Familien große Sorgen bereiten können, schreibt der Verein Palais einen Wunschzettel. Produktion der Seite: Martin Recktenwald Trier Eltern schulpflichtiger Kinder müssen häufig das Portemonnaie zücken: Geld für Kopien wird fällig, das Wichtelgeschenk muss gekauft, der Füller ersetzt oder ein Extra-Buch angeschafft werden. Das kann manche Familie ins Schleudern bringen. "Trifft dies eine alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, kann es durchaus dazu führen, dass von einem ohnehin knappen Budget kein Cent mehr dafür übrig ist", sagt Christian Botzet vom Verein Palais in Trier - einer Familien-, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Da seien vielleicht noch Schulden abzutragen, die man gutgläubig für einen früheren Partner auf sich genommen habe, oder für eine chronische Krankheit würden nicht alle Hilfsmittel erstattet. "Schon kann ein neuer Füller schlaflose Nächte bereiten", sagt Botzet. Dabei sollten sich die Kinder auf die Schule konzentrieren und möglichst unbeschwert ihre Freizeit genießen können.50 Kinder und Jugendliche werden nach der Schule im Palais betreut, damit sie ihren Alltag mit all seinen Herausforderungen einfacher meistern können. Die Palais-Mitarbeiter haben auch in diesem Jahr einen Wunschzettel zusammengestellt. "Zum einen um Familien, die von uns betreut werden und es benötigen, unbürokratisch und schnell unter die Arme greifen zu können", sagt Botzet. Auf dem Wunschzettel des Palais ist unter anderem aufgelistet: ein Zirkel, Tintenpatronen, Buntstifte, Arbeitsheft Mathematik, ein Füller und Grammatikhilfe Englisch. "Wir haben zusammengestellt, was gebraucht wird, um die jungen Menschen stark fürs Leben machen zu können", sagt Botzet. Dazu gehörten auch Dinge, die sich die Kinder für die Gestaltung ihrer Nachmittage im Palais wünschten: "Mensch ärgere dich nicht - Mauerhüpfer", ein Kartenspiel, Bügelperlen, ein Lederfußball, um nur einige der bescheidenen Herzensanliegen zu nennen.TV-Leserinnen und -Leser können das "Meine Hilfe zählt"-Projekt "Kleine Dinge, große "Wirkung 2017" unter der Nummer 58936 unterstützen. "Die Entlastung, die dadurch entsteht, wenn wir mit Hilfe von Spendern in schwierigen Situationen schnell aushelfen können, kann man sich kaum vorstellen", sagt Botzet. Die Hilfe komme direkt bei den Kindern an. Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut - und das oft länger als fünf Jahre. Zu wenige Familien können sich aus der Armut befreien. Zu diesem Ergebnis war eine Studie der Bertelsmann Stiftung im Herbst dieses Jahres gekommen. Als armutsgefährdet gelten Kinder, die in einem Haushalt leben, der weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushalt-Nettoeinkommens zur Verfügung hat oder vom Staat eine Grundsicherung erhält.In der Region Trier lebten Mitte 2016 weit mehr als 6 000 Minderjährige in sogenannten Bedarfsgemeinschaften, also Familien, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind. Mehr als die Hälfte davon bestanden aus einer alleinerziehenden Mutter mit mindestens einem Kind. Das hatten aktuelle Zahlen der Agentur für Arbeit Trier belegt. Der Verein Palais unterstützt Familien vielfältig: Erziehungsberatung, offene Jugendarbeit, Berufsberatung und Ferienfreizeiten sind Teil des Angebots.Extra: SO SPENDE ICH Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. mehr...


  • Bienen helfen im Regenwald - Eislaufen bringt frohe Stunden

    "Meine Hilfe zählt" finanziert im Kongo ein Imkereiprojekt für Waldbauern und unterstützt ein Winterprogramm für Kinder krebskranker Eltern. Trier/Losheim/Irsch Dank fleißiger Bienchen haben Bauern im kongolesischen Regenwald am Tshuapafluss nun eine zusätzliche Einnahmequelle. Spenden aus Deutschland über "Meine Hilfe zählt" haben den Kauf von 100 Bienenkästen und Schulungen in Imkerei für Familien ermöglicht.Mit Lebensmitteln können sich die Bauern in der Region durch ihre Land- und Waldwirtschaft recht gut selbst versorgen. Für alles andere braucht man aber auch im Regenwald heutzutage Geld. Hilfreich also, wenn man über den Eigenbedarf hinaus Produkte verkaufen kann. Als kostengünstige und nachhaltige Form der "Nutztierhaltung" bietet sich für diesen Zweck die Imkerei an, so dachte man sich bei der ortsansässigen Selbsthilfeorganisation FFPA (Freund des Bauern). Bei der Anschubfinanzierung für das Projekt halfen gerne Freunde aus Deutschland: Seit vielen Jahren hält der im saarländischen Losheim gegründete "konga-Freundeskreis Tshuapa" Kontakt zu den Waldbauern im Kongo. Und der Verein stellt immer wieder Projekte bei "Meine Hilfe zählt" vor, die auf hohe Spendenbereitschaft stoßen. 5 300 Euro sind im Fall der Familienimkerei-Initiative seit Anfang dieses Jahres zusammengekommen.Zu den regelmäßig aktiven Projekt-Organisatoren zählt auch der Verein "Papillon für Kinder krebskranker Eltern". Ihr jüngstes Vorhaben zielt auf die begonnene kalte Jahreszeit: "Winterspaß für Kinder krebskranker Eltern" heißt das Projekt. Während die Vorweihnachtszeit für viele Familien besonders schöne Erlebnisse beschert, kann sie mit einer Krebserkrankung besonders belastend sein. "Man verbringt viel Zeit im Haus und rückt über die Feiertage besonders eng zusammen - was vielen Familien aufgrund von Krankenhausaufenthalten nicht möglich ist", beschreiben die Initiatoren von "Papillon" eine der Schwierigkeiten. Ein umfangreiches betreutes Freizeitangebot will daher Kinder krebskranker Eltern schöne Momente im Advent ermöglichen und soll die Belastungen in den Hintergrund treten lassen.Geplant sind unter anderem Indoor-Klettern, eine Weihnachtsback- und Bastelaktion sowie Eislaufen. Je nach Aktion werden auch ein bis zwei Psychologen anwesend sein und neben der Betreuung auch Gelegenheit zum Einzelgespräch bieten. Das Programm richtet sich an die Papillon-Gruppen "Kids" (Fünf- bis Elfjährige) und "Youngsters" (Zwölf- bis 18-Jährige). Die Angebote stehen allen Eltern und Kindern in der Großregion offen und sind dank Spendenfinanzierung kostenlos. Auf eben diese Spenden hofft man nun bei "Meine Hilfe zählt". 2 800 Euro wurden als Gesamtkosten für alle Freizeitangebote kalkuliert, acht Prozent sind bislang zusammengekommen. Wer die "Papillon"-Initative unterstützen möchte, kann dies über die Projektnummer 58069 tun.In Irsch engagiert sich die Karnevalsgesellschaft "Närrisches Saarschiff" für die Jugendarbeit. In einer neuen Jugendwerkstatt sollen handwerkliche Projekte für Kinder aus dem Ort, aber auch für Flüchtlingskinder aus dem Saarburger Raum durchgeführt werden. Im Herbst wurde bereits ein Anbau an der vereinseigenen Volksbankhalle errichtet. Jetzt steht der Innenausbau an und dabei hofft der Verein auf finanzielle Rückendeckung. Grobspanplatten und Regale werden in erster Linie für den Innenausbau benötigt, Kostenpunkt: 1 000 Euro. Bei "Meine Hilfe zählt" kann das Projekt unter der Nummer 58305 gefördert werden. Im Frühjahr des kommenden Jahres könnte dann fertig gebaut werden.Extra: SO SPENDE ICH Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. mehr...


  • Sie bringen junge Straftäter auf den richtigen Weg

    Meine Hilfe zählt: Ehrenamtliche helfen ihren Klienten zu lernen, sinnvoll mit ihrer Freizeit und mit Geld umzugehen. Trier Kai, 18, pendelt mit seinen Habseligkeiten von Freund zu Freund. Seine Adresse: die Trierer Unterkunft für Obdachlose. Was ist in seinem jungen Leben passiert?Mit 14 ist er in die Drogenszene gerutscht, er konsumierte fast täglich Marihuana. Später wird er seiner Bewährungshelferin sagen, dass dies in seinem Freundeskreis üblich gewesen sei. Er fällt bei der Polizei auf und lässt die Finger von Drogen. Kurzfristig. Dann greift er zu Cannabis, trinkt viel. Er wird zunehmend aggressiv. Auch gegenüber seiner Freundin. Sie zeigt ihren Freund, der die Hauptschule abgeschlossen hat, aber im zweiten Jahr der Berufsfachschule gescheitert war und keine Ausbildung macht, an. Die Folge: eine Jugendstrafe von 15 Monaten auf Bewährung.Kais Eltern hatten ihn kurz nach seinem 18. Lebensjahr vor die Tür gesetzt. Die Konflikte hatten zugenommen, die Situation war unerträglich geworden. In seiner Freizeit hat er nur abgehangen, Drogen und Alkohol konsumiert. "Er hatte in seiner Jugend ein stabiles Elternhaus und die besten Voraussetzungen für ein straffreies Leben". Auch das sagt seine Bewährungshelferin rückblickend.Aktuell geht Kai täglich zu einer Maßnahme zur Berufsfindung. Das Jobcenter hatte ihn dorthin vermittelt. Er ist pünktlich und zuverlässig. Die Begleiter der Maßnahme sind mit seinen Leistungen zufrieden. Er lässt die Finger von Marihuana und Cannabis, trinkt weniger, ist aber noch nicht trocken.Zu seiner Bewährungsstrafe gehört auch, dass er einige Auflagen und Weisungen einhalten muss. Dazu gehört unter anderem, dass der junge Mann eine Selbsthilfegruppe für drogen- und alkoholabhängige junge Menschen besucht und die Teilnahme an Fakt. Fakt ist ein Projekt von Probare, einem Trierer Verein für Straffälligenhilfe. Ziel des Vereins ist, dass die jungen Menschen ihr Leben in der Gesellschaft wieder geregelt bekommen und nicht mehr straffällig werden. Das Besondere an Probare: Der Verein wurde von Bewährungshelferinnen gegründet, die ihre Freizeit opfern, um neben ihrer eigentlichen Arbeit, noch ergänzend Gruppen und Projekte für straffällig gewordene Menschen anbieten zu können. Studentinnen der Sozialen Arbeit helfen mit. In Fakt geht es darum, dass junge Menschen wie Kai lernen, sinnvoll mit ihrer Freizeit und mit Geld umzugehen. "Es gibt verschiedene Gründe, warum junge Menschen straffällig werden", sagt Claudia Giehl, die Kais Geschichte erzählt hat. Sie ist Bewährungshelferin, Mitglied von Probare und verantwortlich für Fakt, das ebenfalls "Meine Hilfe zählt"-Projekt ist. Zwei entscheidende Gründe seien Langeweile und die mangelnde Kompetenz, mit Geld umzugehen.Fakt setzt dort an: Junge Menschen erhalten ein Budget - pro Abend und Teilnehmer acht Euro - um gemeinsam ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Giehl erklärt: "Insgesamt sollen sieben Abende von den Teilnehmern geplant und organisiert werden." Dies stärke unter anderem auch deren Selbstwertgefühl."Zum Abschluss planen die zehn Mitmachenden einen Überraschungsabend", sagt die Bewährungshelferin. Das Budget dafür ausnahmsweise: 150 Euro. Der erste Abend, ein Spieleabend, hat bereits stattgefunden. "Wie viel Spaß man mit ,Mensch ärger' Dich nicht', Knabberzeug und antialkoholischen Getränken haben kann", sagt Giehl. Kino, Bowling, Weihnachtsmarkt, Escaperoom, Plätzchen backen und Theatersport stehen neben dem großen Abschlussabend noch auf dem Programm. TV-Leserinnen und -Leser können das Meine Hilfe zählt-Projekt "Fakt - Freizeitaktivitäten und kulturelle Teilhabe" unter der Nummer 55970 mit ihren Spenden unterstützen. Elf Prozent sind bereits finanziert. Es fehlen noch 630 Euro für die weiteren, von den Jugendlichen geplanten Abende.Extra: SO SPENDE ICH Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. mehr...


  • Sie bringen junge Straftäter auf den richtigen Weg

    Meine Hilfe zählt: Ehrenamtliche helfen ihren Klienten zu lernen, sinnvoll mit ihrer Freizeit und mit Geld umzugehen. Trier Kai, 18, pendelt mit seinen Habseligkeiten von Freund zu Freund. Seine Adresse: die Trierer Unterkunft für Obdachlose. Was ist in seinem jungen Leben passiert?Mit 14 ist er in die Drogenszene gerutscht, er konsumierte fast täglich Marihuana. Später wird er seiner Bewährungshelferin sagen, dass dies in seinem Freundeskreis üblich gewesen sei. Er fällt bei der Polizei auf und lässt die Finger von Drogen. Kurzfristig. Dann greift er zu Cannabis, trinkt viel. Er wird zunehmend aggressiv. Auch gegenüber seiner Freundin. Sie zeigt ihren Freund, der die Hauptschule abgeschlossen hat, aber im zweiten Jahr der Berufsfachschule gescheitert war und keine Ausbildung macht, an. Die Folge: eine Jugendstrafe von 15 Monaten auf Bewährung.Kais Eltern hatten ihn kurz nach seinem 18. Lebensjahr vor die Tür gesetzt. Die Konflikte hatten zugenommen, die Situation war unerträglich geworden. In seiner Freizeit hat er nur abgehangen, Drogen und Alkohol konsumiert. "Er hatte in seiner Jugend ein stabiles Elternhaus und die besten Voraussetzungen für ein straffreies Leben". Auch das sagt seine Bewährungshelferin rückblickend.Aktuell geht Kai täglich zu einer Maßnahme zur Berufsfindung. Das Jobcenter hatte ihn dorthin vermittelt. Er ist pünktlich und zuverlässig. Die Begleiter der Maßnahme sind mit seinen Leistungen zufrieden. Er lässt die Finger von Marihuana und Cannabis, trinkt weniger, ist aber noch nicht trocken.Zu seiner Bewährungsstrafe gehört auch, dass er einige Auflagen und Weisungen einhalten muss. Dazu gehört unter anderem, dass der junge Mann eine Selbsthilfegruppe für drogen- und alkoholabhängige junge Menschen besucht und die Teilnahme an Fakt. Fakt ist ein Projekt von Probare, einem Trierer Verein für Straffälligenhilfe. Ziel des Vereins ist, dass die jungen Menschen ihr Leben in der Gesellschaft wieder geregelt bekommen und nicht mehr straffällig werden. Das Besondere an Probare: Der Verein wurde von Bewährungshelferinnen gegründet, die ihre Freizeit opfern, um neben ihrer eigentlichen Arbeit, noch ergänzend Gruppen und Projekte für straffällig gewordene Menschen anbieten zu können. Studentinnen der Sozialen Arbeit helfen mit. In Fakt geht es darum, dass junge Menschen wie Kai lernen, sinnvoll mit ihrer Freizeit und mit Geld umzugehen. "Es gibt verschiedene Gründe, warum junge Menschen straffällig werden", sagt Claudia Giehl, die Kais Geschichte erzählt hat. Sie ist Bewährungshelferin, Mitglied von Probare und verantwortlich für Fakt, das ebenfalls "Meine Hilfe zählt"-Projekt ist. Zwei entscheidende Gründe seien Langeweile und die mangelnde Kompetenz, mit Geld umzugehen.Fakt setzt dort an: Junge Menschen erhalten ein Budget - pro Abend und Teilnehmer acht Euro - um gemeinsam ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Giehl erklärt: "Insgesamt sollen sieben Abende von den Teilnehmern geplant und organisiert werden." Dies stärke unter anderem auch deren Selbstwertgefühl."Zum Abschluss planen die zehn Mitmachenden einen Überraschungsabend", sagt die Bewährungshelferin. Das Budget dafür ausnahmsweise: 150 Euro. Der erste Abend, ein Spieleabend, hat bereits stattgefunden. "Wie viel Spaß man mit ,Mensch ärger' Dich nicht', Knabberzeug und antialkoholischen Getränken haben kann", sagt Giehl. Kino, Bowling, Weihnachtsmarkt, Escaperoom, Plätzchen backen und Theatersport stehen neben dem großen Abschlussabend noch auf dem Programm. TV-Leserinnen und -Leser können das Meine Hilfe zählt-Projekt "Fakt - Freizeitaktivitäten und kulturelle Teilhabe" unter der Nummer 55970 mit ihren Spenden unterstützen. Elf Prozent sind bereits finanziert. Es fehlen noch 630 Euro für die weiteren, von den Jugendlichen geplanten Abende.Extra: SO SPENDE ICH Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der Trierische Volksfreund trägt die kompletten Transferkosten. mehr...


  • Zerschlagene Sternstunde der Demokratie

    Kenia hat innerhalb von drei Monaten zwei Mal gewählt. "Die Republik ist ein Pulverfass", sagt der Trierer Afrika-Experte Johannes Michael Nebe. Mit Studenten war er vor Ort, als die Republik kurzfristig Emotionen wie einst beim Mauerfall in Deutschland erlebte. mehr...


  • Zerschlagene Sternstunde der Demokratie: Trierer Studenten berichten aus Kenia

    Eigentlich sollten Caroline und Imelda in der Schule sitzen. Da sie das Schulgeld nicht zahlen können, sammeln sie stattdessen Verwertbares in den Müllbergen Dandoras. Foto: privat Trier/Nairobi Zerschlagene Sternstunde der Demokratie: Trierer Studenten berichten aus Kenia Philipp Anton hat es gewagt. Der Trierer Student der Politik-Wissenschaften und Geographie war ins kenianische Dandora gereist und hat gesehen und gerochen, was er niemals vergessen wird: Auf einer Müllkippe, groß wie 76 Fußballfelder, türmen sich Chemieabfälle neben Schlachtabfällen. Kein Wort wird dem Gestank gerecht. Hier leben Tausende Menschen. "Die Ärmsten der Armen stürzen sich auf Lastwagen, die Müll auskippen, um etwas zu finden, was sie verwerten können", schildert der 23-Jährige. Stefanie Adams hat Bilder im Kopf von 70 Kindern, zusammengepfercht in einem fensterlosen Wellblechverschlag, sie lernen bei 40 Grad. "Hinter dem Klassenzimmer ist ein Rinnsal, gefüllt mit Fäkalien ", erzählt die 27-jährige Master-Studentin der Psychologie. Hütten in den Slums seien noch kleiner und menschenunwürdiger als man sie von Fotos kenne. Das ist die eine Facette des Landes, die Anton und Adams kennengelernt haben. Sie gehörten zu den neun Trierer Studenten um den Afrika-Experten und ehemaligen Hochschuldozenten Johannes Michael Nebe, 76, die im August für vier Wochen nach Kenia gereist waren. Gemeinsam mit elf kenianischen Studenten haben sie fast 300 Jugendliche in einem Slum in der Hauptstadt Nairobi interviewt. "Was erwarten sie von der Politik ihres Landes?", wollten die Studierenden wissen. Das Projekt "Youth expetations of Kenia Politics" wurde vom Verein "Bildung fördert Entwicklung", dessen Gründer Nebe ist, und der Kenyatta University Nairobi initiiert . Die andere Facette Kenias "Wir haben viele junge Menschen erlebt, die sehr viel Potenzial und Hoffnung haben", sagt Philipp Anton. Und in Kenia gäbe es Reiche, die so reich seien, dass ein deutsches Managergehalt einem Hausmeistergehalt gleichkomme. Die Jugend wünscht sich Veränderung, ist das Ergebnis der Befragung. "Sie wollen spüren, dass etwas für die Menschen getan wird, gegen die Jugendarbeitslosigkeit und für mehr Sicherheit", sagt Adams. Es brodelt in Kenia Seit Jahrzehnten kämpfen zwei Clans um die Macht, die Kenyattas und die Odingas. Am 30. Oktober wurde Amtsinhaber Uhuru Kenyatta mit 98 Prozent der Stimmen zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Auf Druck der Opposition unter Raila Odinga, er hat übrigens in Leipzig studiert, war die erste Wahl annulliert worden. Das oberste Gericht hatte die Abstimmung vom 8. August wegen Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt. "Wir haben danach Emotionen wie beim Mauerfall in Deutschland erlebt", sagt Anton. Jubelrufe, in der Stadt wurde gefeiert. "Niemand hatte mit der Annullierung der Wahl gerechnet", sagt Anton. Es sei eine Sternstunde der Demokratie gewesen. Johannes Michael Nebe kennt die Kehrseite: "Das Oberste Gericht hat mit Morddrohungen für diese Entscheidung bezahlt", sagt er. Ihm zufolge ist die Wahl "eine manipulierte Wahl, wie sie im Buche steht". "Alle die Geld haben, kaufen Stimmen, Wahlurnen verschwinden und Wahlzettel werden schon für ungültig erklärt, bevor sie überhaupt ausgefüllt sind", sagt der Kenia-Kenner. Auch Zeitungen hätten von Wahlbetrug berichtet. Nebe ist davon überzeugt, dass kein Interesse daran bestehe, die Armut zu bekämpfen, da reiche Machtinhaber die Armen kaufen könnten, um ihre Position zu untermauern. Mit Spannung und Sorge haben Nebe und die Trierer Studenten die Neuwahl verfolgt. Die Wahlen waren von Unruhen begleitet, bei denen Tote und Verletzte beklagt wurden. Ständig gehen bei ihnen SMS und E-Mails aus Kenia ein. "Ein junger Kenianer schrieb mir: Es gibt keine Demokratie in Kenia, es ist eine Bananenrepublik, die von einer kleinen Elite kontrolliert wird", sagt Nebe. Damit treffe der Afrikaner den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Kenia sei ein Pulverfass, sagt der ehemalige Hochschuldozent. "78 Prozent der Bevölkerung, die jünger als 35 Jahre ist, lässt sich das nicht mehr gefallen", sagt Nebe. Philipp Adams glaubt: "Der Funke der Sternstunde der Demokratie, die wir miterlebt haben, glimmt weiter."Meine Hilfe zählt Der Verein bittet um Spenden, um kenianischen Studierenden ein Praktikum in Trier zu ermöglichen. Hier gibt es weitere Infos auf der Volksfreund-Spendenplattform. Kenia hat innerhalb von drei Monaten zwei Mal gewählt. "Die Republik ist ein Pulverfass", sagt der Trierer Afrika-Experte Johannes Michael Nebe. Mit Studenten war er vor Ort, als die Republik kurzfristig Emotionen wie einst beim Mauerfall in Deutschland erlebte. Meine Hilfe mehr...


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Wir unterstützen zur Zeit 96 Projekte!
  • Veröffentlicht am 28 Dezember 2017
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 59617

    Café Welcome- interkultureller Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete

    • 4%
      finanziert
    • 4.300 EUR
      fehlen noch
    • 1
      Unterstützer

    Noch immer nimmt die Situation von Asylsuchenden bzw. Geflüchteten einen bedeutsamen Aspekt vieler gesellschaftlicher und politischer Debatten ein. Unabhängig von Obergrenzen und Verteilungsschlüsseln steht die Gesellschaft vor einer enormen Aufgabe. Die Herausforderung der nächsten Jahre liegt in der sozialen Integration der Menschen, die zu mehr...

  • Veröffentlicht am 18 Dezember 2017
    Ort: Gornhausen, Deutschland, Projektnummer: 59426

    Inklusiver Ferienspaß 2018 für Kinder/Jugendliche mit und ohne Autismus

    • 0%
      finanziert
    • 8.500 EUR
      fehlen noch

    Wir möchten nach einer einjährigen Pause unsere erfolgreiche Ferienfreizeit aus 2015 und 2016 gerne wieder anbieten, da viele Kinder und Eltern uns darum gebeten haben. mehr...

  • Veröffentlicht am 5 Dezember 2017
    Ort: Wolsfeld, Deutschland, Projektnummer: 59083

    Ferien für Kinder aus der Region

    • 7%
      finanziert
    • 7.626 EUR
      fehlen noch
    • 4
      Unterstützer

    Der Verein organisiert und führt Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche in der Eifel und Umgebung durch. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien, die sonst kaum eine Möglichkeit haben, an kostenlosen Bildungsangeboten oder auch Ferienfreizeiten teilzunehmen.   Wir sehen uns in der mehr...

  • Veröffentlicht am 4 Dezember 2017
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 59035

    Wir brauchen Fachliteratur und Infomaterial

    • 3%
      finanziert
    • 580 EUR
      fehlen noch
    • 1
      Unterstützer

    Die Welt ändert sich ständig, auch die der "Rechten". Deswegen müssen wir uns für unsere Arbeit laufend fortbilden. Dafür benötigen wir aktuelle Fachliteratur und die kostet Geld.Außerdem wollen wir nicht nur uns selbst schlau machen, sondern auch andere über Aktuelles in unserm Themenfeld aufklären. Für Infostände und Vorträge mehr...

  • Veröffentlicht am 2 Dezember 2017
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 58976

    Neue Sommerreifen für unseren Bus

    • 10%
      finanziert
    • 360 EUR
      fehlen noch
    • 2
      Unterstützer

    Unser Bus braucht neue Sommerreifen. Wir bieten jedes Jahr für Kinder und Jugendliche Ferienfreizeiten und Wochenenden an und müssen dafür auch eine Menge Material, wie Zelte, Spiele, Essen usw. transportieren. Damit wir dabei auch in Zukunft die nötige Sicherheit gewährleisten können, brauchen wir neue Sommerreifen für unseren Bus. mehr...

  • Veröffentlicht am 2 Dezember 2017
    Ort: Rascheid, Deutschland, Projektnummer: 58975

    Wir wollen den Speisesaal in Rascheid neu gestalten

    • 42%
      finanziert
    • 200 EUR
      fehlen noch
    • 2
      Unterstützer

    Wir möchten in Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen der KSJ den Essensraum und den Aufenthaltsraum unseres Jugendhauses in Rascheid kreativ gestalten. mehr...

  • Veröffentlicht am 2 Dezember 2017
    Ort: Nattenheim, Deutschland, Projektnummer: 58968

    Neue Küche für das Wanderhaus in Nattenheim

    • 4%
      finanziert
    • 2.380 EUR
      fehlen noch
    • 2
      Unterstützer

    Unser Wanderhaus in Nattenheim wird von der KSJ selber gerne für Lager und Wochenenden genutzt und auch von anderen Gruppen gerne gebucht. mehr...

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  • Gesamtbedarf 2.478.390 EUR
  • davon offen 468.173 EUR
  • Gesamtspenden 2.010.218 EUR
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