Aus der Redaktion
  • Meine Hilfe zählt: Das haben die Spenden aus der Region bei Kinderlachen bewegt

    „Meine Hilfe zählt“ unterstützt auch eine junge gehörlose Frau. Und zwei Projekte aus der Region sind kurz davor, voll finanziert zu sein.

    Von Katja Bernardy

    Trier Einige werden sich noch an Sumya erinnern. Die gehörlose Frau, Anfang 30, aufgewachsen im  palästinensischen Beit Jala, nur wenige Kilometer von Betlehem und Jerusalem entfernt (der TV berichtete). „Seit ihrer Kindheit hat sie Hüftprobleme und kann nur mit großen Schmerzen gehen. Die Triererin Mechthild Bach, eine ehemalige Lehrerin, hatte vor einem Vierteljahrhundert den  Verein Lifegate gegründet, um Menschen wie Sumya in Beil Jala zu helfen.

    Was wurde aus der jungen Frau? „Nach der ersten Operation trainiert sie fleißig, sie arbeitet tapfer mit““, schreibt Bach unter der Rubrik Aktuelle Stimmen auf der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds „Meine Hilfe zählt“. Das Problem: Die  andere Hüfte wird nun sehr stark  belastet. Ein Spezialschuh schafft zwar Erleichterung, aber eine zweite Operation ist notwendig und bereits für Mitte Dezember geplant. „Ein Hoffnungsschimmer für die junge Frau in der Adventszeit“, sagt Bach.  Der weitere medizinische Eingriff kostet 6000 Euro.  TV-Leserinnen  und -Leser haben schon fleißig gespendet. Es fehlen noch 4950 Euro. Unter der Projektnummer 57672 können weitere Spenden für Sumyas Operation eingezahlt werden.

    Ein erfreuliches Resümee für 2018 zieht bereits Thomas Treptau vom Verein Kinderlachen-Eifel. Zahlreiche Spender hätten es auch in diesem Jahr möglich gemacht, „vielen Kindern und Jugendlichen aus wirtschaftlich schwachen Familien, unbeschreibliche Ferien zu gewährleisten.“ Einigen Kindern hätte die Freizeit sogar komplett bezahlt werden können – dank „Meine Hilfe zählt“ und privaten Spendern.

    Kurz davor vollständig finanziert zu sein, stehen zwei besondere Projekte: „Trinkwasser für Kamerun“ und „Regenwald schützen: Einführung bäuerlicher Familienimkerei im Kongo fördern“. Nur noch 150 Euro fehlen, damit auch der letzte Baustein des Vereins zur Förderung des Trinkwasserversorgung in Kamerun finanziert werden kann: Umbau und Optimierung des Hochbehälters für eine optimale Trinkwasserspeicherung.  „Während andere sich das Wasser sinnlos über den Kopf schütten und es als selbstverständlich nehmen, unterstütze ich dieses Projekt gerne“, schreibt ein anonymer Spender.  Jeder Euro hilft dem Projekt mit der Nummer 8825

    Der Verein Konga Freundeskreis Tshuapa  unterstützt  Waldvölker in Zentralafrika, damit sie sich selbst versorgen können. An einem Imkereiprojekt nehmen in der ersten Phase 50 Familien  teil. Das Prinzip ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ein erfahrener Imker lehrt die Neu-Imker an. Denn Honig verkaufen zu können, ist ein Lichtblick für viele Familien in dem bitterarmen Gebiet. Da die Kosten für die Schulung und die Anschaffung der ersten Bienenkästen die Mittel der Selbsthilfeorganisation der Bauern übersteigen, haben sie sich an den Freundeskreis gewandt. TV-Leserinnen – und Leser haben das Projekt bereits zu 96 Prozent finanziert. 280 Euro werden noch benötigt. Die Projektnummer: 51888

    Neu bei „Meine Hilfe zählt“ ist das Projekt: „Hilfe für ein Kinderheim in Bolivien“. Damit kein Säugling sterben muss, wird dringend Erstlingsmilch für die Allerkleinsten benötigt. „Auch an vitaminreichen weiteren Nahrungsmitteln fehlt es“, schreibt Susanne Teusch vom Verein Panuves aus Wittlich. Sie können unter der der Nummer  65667 mithelfen.

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  • Meine Hilfe zählt: Trinkwasser, Honig und eine neue Küche

    „Meine Hilfe zählt“ unterstützt ein Projekt gegen Trockenheit in Kenia und auch bei weiteren Aktionen geht es voran.

    Von Martin Recktenwald

    Trier Während hierzulande noch über einen zu heißen Sommer diskutiert wird, der scheinbar nicht enden möchte, ist andernorts der Klimawandel bereits eine ernste Bedrohung für die Lebensgrundlagen. So ist es an einer Grundschule in Kenia. Seit Jahren nimmt die Trockenheit in der Gegend um die „Mulenyu Primary School“ in Kilili ständig zu.

    Die Brunnen sind bereits versiegt, vor einigen Jahren errichtete Wassertanks reichen nicht mehr aus. Aus zehn Kilometern Entfernung müssen die 410 Schüler jeden Morgen das Wasser selbst mit 20-Liter-Gefäßen zu Fuß zur Schule transportieren. Dürre und Nahrungsmittelknappheit prägen den Alltag der Kinder und ihrer Familien.

    Dagegen möchte der Trierer Verein „Bildung fördert Entwicklung“ etwas unternehmen und hat deshalb ein neues Projekt bei „Meine Hilfe zählt“ ins Leben gerufen. Im Projektnamen wird die Frage gestellt: „Wie kann eine Schule bei extremer Wasserknappheit überleben?“.

    Eine der möglichen Antworten liegt aus Sicht des Vereins in der Fortbildung von Fachkräften, die bereits vor Ort in Kenia aktiv sind. So haben Amos Maranage und Elias Muhatia – beide studieren Umweltwissenschaften an der Kenyatta-Universität in Nairobi – zusammen mit weiteren Engagierten die „Aqua and Agriculture Initiative“ gegründet.

    Die beiden Kenianer werden von Mai bis Juli 2019 ein Praktikum machen – Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat ihnen dies bereits persönlich zugesagt. Im Umweltamt der Stadt und bei der Lokalen Agenda 21 sollen sie die Gelegenheit erhalten, weitere fachliche Kenntnisse für die Arbeit in Trockengebieten zu erwerben. Außerdem ist bereits ein konkretes Projekt für die Mulenyu Primary School in der Planung: Eine Solarpumpe soll errichtet werden und bei der Wassergewinnung helfen. Die Pumpe wird umgerechnet voraussichtlich 7600 Euro kosten. Für die Durchführung des Projekts sind außerdem Flüge von Fachkräften in das Trockengebiet notwendig – hier plant der Verein mit Kosten von 2400 Euro. Deswegen hofft man auf Unterstützung durch Spenden: Projektnummer ist die 65499.

    Als Erfolg werten „Konga – Freundeskreis Tshuapa“ und die kongolesische Waldbauern-Selbsthilfeinitiative Fadecom das Projekt zur Einführung bäuerlicher Familienimkerei im Regenwald. „Der Regenwald, die grüne Weltlunge, wird geschützt dank der Ablösung der traditionellen Baumfäll-Honiggewinnung durch Familienimkerei“, heißt es bei Konga. Das Leuchtturmprojekt ermögliche der extrem armen Bevölkerung ein auskömmlicheres Leben durch regelmäßiges Einkommen aus nachhaltiger Waldwirtschaft.Aktuell laufe die dritte Phase des Projekts: die Stabilisierung. Spenden von „Meine Hilfe zählt“ würden zum Bau eines Honighauses verwendet. Damit soll für die Zukunft eine hygienische und von Regenwald-Insekten ungestörte Verarbeitung des Honigs ermöglicht werden. Die Notwendigkeit eines solchen Baus war aus Erfahrungen der ersten Honigernte Anfang dieses Jahres erwachsen. Insgesamt sind bisher 8300 Euro durch TV-Leser gespendet worden. Wer das Projekt weiterhin fördern möchte, kann dies unter der Nummer 51888 tun.

    Voran geht es auch im Trierer Jugend- und Kulturzentrum Mergener Hof. Rund 1426 Euro sind für die neue Küche gespendet worden. Für seinen betreuten Mittagstisch benötigt das Zentrum eine neue Kocheinrichtung. Zwischen 40 und 45 Kinder nutzen an Schultagen das Angebot zum gemeinsamen Mittagessen mit anschließender Nachmittagsbetreuung. Die bisherige Küche ist dieser Größenordnung nicht mehr gewachsen und verzeichnet bereits einige Geräte-Ausfälle.

    Mit den jetzt eingegangenen Spenden ist die Ziellinie von 26 000 Euro zwar noch nicht erreicht, aber im Mergener Hof hat man noch zusätzliche Förderquellen und Vorfinanzierungsmodelle anzapfen können. Somit ist die Anschaffung der neuen Küche nun bereits möglich. „Wir können nun endlich loslegen und freuen uns, bald frisches Essen in der neuen Küche zu zaubern“, teilt das Team vom Mergener Hof mit. Wer bei der abschließenden Finanzierung mithelfen möchte, kann weiterhin unter der Projektnummer 58895 spenden.

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  • Jetzt können alle mit dem Bus zur Schule

    „Meine Hilfe zählt“ unterstützt mit 10 000 Euro den Transport zu einer Schule für behinderte Kinder in Ruanda.

    Von Martin Recktenwald

    Bitburg/Trier Der Schulbus kann fahren: Mit rund 10 000 Euro hat „Meine Hilfe zählt“ zur Finanzierung des Vehikels für die Schule „Izere Mubyeyi“ in Ruanda beigetragen. Für das Projekt stark gemacht hat sich die St.-Martin-Schule in Bitburg. An beiden Schulen, in Afrika und in Deutschland, werden Kinder und Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung unterrichtet.

    Die Partnerschaft entstand vor einem Jahr, ein erster Besuch der Bitburger bei den Freunden in der ruandischen Hauptstadt Kigali fand im Herbst 2017 statt.

    Die deutschen Gäste zeigten sich von der herzlichen Atmosphäre und dem liebevollen Umgang mit den zum Teil stark beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern sehr beeindruckt.

    Für die Behörden in Ruanda hingegen ist die Schülerzahl in der Einrichtung zu niedrig –  „Izere Mubyeyi“ wird daher nicht offiziell als Schule anerkannt. Also gibt es auch keine staatliche Unterstützung für die Transportkosten. Die Anfahrt­strecken sind für viele Schüler aber sehr lang und die Eltern können häufig für den Transport wenig finanziell beisteuern.

    So wurde die Anschaffung eines Schulbusses zur dringenden Notwendigkeit. Die Freunde aus Bitburg wollten das Vorhaben unterstützen und setzten sich zum Ziel, die Hälfte der für den Bus benötigten rund 20 000 Euro beizusteuern. Dank der organisatorischen Unterstützung durch den Verein „Partnerschaft Rheinland-Pfalz Ruanda“ und der Spenden bei „Meine Hilfe zählt“ ist dies nun gelungen.

    Projekt: Sport für Flüchtlingskinder Großzügige Förderer hat in den letzten Jahren auch das Projekt „Sport für Flüchtlingskinder“, das vom Verein „Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg“ und zahlreichen Partnern wie der Krankenkasse AOK und dem FSV Tarforst betreut wird. Insgesamt wurden dafür über die TV-Aktion seit 2015 bereits 27 514 Euro gespendet. Zweimal pro Woche wurde für zwei Gruppen von je 40 bis 50 Flüchtlingskindern ein Angebot aus Sport und Spiel zusammengestellt. Dazu kam die Sprachförderung im konkreten Handlungszusammenhang der Spiele. Mit dieser Grundidee fing es 2015 an, seitdem ist ein regelmäßiges Trainingsangebot mit vielen verschiedenen Sportarten gewachsen.

    Auch ein Street-Soccer-Platz auf dem Gelände der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in der Trierer Dasbachstraße ist durch das Projekt realisiert worden. Die Integrationsarbeit mittels Sport setzten die beteiligten Partner auch in diesem Jahr fort. Bei der Finanzierung hoffen sie weiterhin auf Unterstützung durch Spenden. Unter Projektnummer 32005 ist es möglich zu fördern.

    Projekt zum Opferschutz Gegen häusliche Gewalt engagiert sich der Verein „pro familia“ und setzt dabei seit einigen Jahren auf Opferschutz durch soziales Training mit den Tätern. Beim Programm, das im Landgerichtsbezirk Trier angeboten wird, soll erlernt werden, wie Konfliktlösung in Partnerschaften ohne Gewalt funktionieren kann.

    Als Modell dient dabei das gemischte Trainerpaar: Es zeigt wie Kommunikation zwischen Mann und Frau auf Augenhöhe abläuft. Die Trainerin hilft außerdem, die Sicht einer Frau auf das Erleben von Gewalt in der Partnerschaft in die Runden einzubringen. Ebenso im Fokus stehen die Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf die Kinder, die diese miterleben müssen.

    Das Training soll ermöglichen, dass Gewaltfreiheit statt Gewalttätigkeit an die nächste Generation vermittelt wird.

    Für die bereits erfolgte Unterstützung des Projekts, insbesondere zur Finanzierung der Co-Trainerin bedankt sich „pro familia“ bei den Spendern: „Ohne Ihre Hilfe wäre es uns nicht möglich, die Trainerduos als gemischtgeschlechtliches Paar männlich und weiblich zu besetzen.“

    2017 seien insgesamt 50 „Fälle“ in der Beratungsstelle bearbeitet worden. Direkt oder indirekt sei also ein Beitrag zum Gewaltschutz für 50 Frauen und deren Kinder geleistet worden.

    Zur Fortführung dieser Beratungs- und Präventionsarbeit sind weiterhin Spenden notwendig. Unter der Projektnummer 16406 sind diese bei  „Meine Hilfe zählt“ möglich.

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  • Ein Helm für Baby Tim

    TV-Spenden-Projekt „Meine Hilfe zählt“: Die „Interessengemeinschaft Eifelbiker –  Biker helfen Kindern“ bittet um Spenden,  damit ein kleiner Junge eine Helm-Therapie erhalten kann.

    Von Katja Bernardy

    Lissendorf Schon nach der Geburt war Tims Köpfchen verformt. Später fiel auf, dass das Baby den Kopf bevorzugt nach links drehte, das Öhrchen hatte sich vorverlagert.

    Ärzte stellten eine Diagnose, die Laien zweimal lesen müssen: schwere Brachy-Plagiocephalus mit massiver Schädelbasisrotation und ear shift. Die Erkrankung zieht unter anderem nach sich, dass es Tim schwerer als Gleichaltrigen fällt, Dinge zu koordinieren, etwa gezielt nach Kuscheltieren zu greifen.

     Eifeler Motorradfahrer, genauer gesagt die Interessengemeinschaft (IG) Eifelbiker – Biker helfen Kindern,  unterstützen Tims Familie. Der Verein mit Sitz in Lissendorf (Landkreis Vulkaneifel) sammelt Spenden, damit der Junge eine Helm-Therapie erhält.

    Physiotherapeuten konnten dem Kleinen bereits helfen: Er hat gelernt, sich zu drehen und das Köpfchen nach rechts zu bewegen. Aber das ist, einem ärztlichen Bericht zufolge, bei weitem nicht genug. Die Kopfform sei entstellend, aber schwerwiegender seien gesundheitliche Folgen, ist darin zu lesen. Kritischster Punkt sei die „Rotation in der Schädelbasis“. Dadurch könne der erste Halswirbel immer wieder blockiert werden, was zu lebenslangen Kopfschmerzen bis hin zu Wahrnehmungsstörungen führen könne.

    Ärzte raten zur Helm-Therapie Um Tims Gesundheit zu sichern, raten die behandelnden Klinikärzte zu einer Therapie mit einer Kopforthese, landläufig als Helm bezeichnet.  „Doch jetzt kommt der Hammer“, sagt Michel Schmitz, erster Vorsitzender der IG Eifelbiker. Die zuständige  Krankenkasse, in Tims Fall die AOK, weigere sich, zu zahlen. „In einigen Bundesländern wird dies anders gehandhabt, nur nicht hier“, schimpft Schmitz.

    Die Eifelbiker wollen sich damit nicht abfinden. Sie greifen Tims Familie, die laut Schmitz weder namentlich noch mit Foto in der Zeitung erscheinen möchte, unter die Arme.

    Als die Motorradfahrer von dem Schicksal des Jungen gehört hatten, riefen sie über „Meine Hilfe zählt“, die Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds, ein Projekt ins Leben.

     „Wir reden nicht dumm rum, sondern tun was“, erklärt Schmitz kurz und knapp die Philosophie der Interessengemeinschaft. Nahezu hundert  Kinder hätte der Verein bis heute auf vielfältige Weise unterstützt, „Das Hilfsvolumen liegt im siebenstelligen Bereich“, sagt der IG-Chef. Unter anderem für Felix aus Mettendorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm), den Jungen, dessen Schicksal viele TV-Leserinnen und -Leser tief bewegt hatte, hatten sich die Eifelbiker eingesetzt  – die notwendige, barrierefreie Außenanlage konnte gebaut werden.

    Auch Barrierefreiheit steht auf der Liste der Maßnahmen, welche die Eifelbiker voranbringen. „Wir finanzieren und führen, wenn notwendig, Baumaßnahmen durch, die ein nahezu normales  Leben der Kinder ermöglichen“, sagt Schmitz. Oder, wie in Tims Fall,  übernehmen die Eifelbiker Kosten und Behandlungen, die notwendig sind und Sinn machen, jedoch von keinem Träger gezahlt werden. Aktuell sammelt der Verein über das „Meine Hilfe ­zählt“-Projekt  „Hilfe für Tim“ 5000 Euro für die Helm-Therapie des kleinen Jungen. Die Biker tun noch mehr für Tim: Mitte Oktober, am Kirmessonntag in Lissendorf, übernehmen sie den Getränkeverkauf. „Der ­Reinerlös des Verkaufs kommt zu hundert Prozent der Helm-Therapie  zugute“, sagt Schmitz.

    TV-Leserinnen und -Leser können unter der Projektnummer 62577 spenden – damit Tims Gesundheit, der in dieser Woche seinen ersten Geburtstag feiert, gesichert ist.

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  • Damit Tafel-Lebensmittel nicht verderben

    Meine Hilfe zählt: Der Sozialdienst Katholischer Frauen bittet um Spenden, damit ein neues  Kühlfahrzeug für die Trierer Tafel angeschafft werden kann.

    Von Katja Bernardy

    Trier Das Prinzip klingt einfach: Essen abgeben statt wegwerfen. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Zum einen werden viele Ehrenamtliche benötigt, damit der Kreislauf Tafel funktioniert. Sie holen Lebensmittel, die noch einwandfrei sind, aber sonst im Müll landen würden, in Supermärkten, Bäckereien, großen und kleinen Geschäften, ab. Dann sortieren sie das Mitgebrachte, um später Obst und Gemüse, Brot und Käse an hilfsbedürftige Menschen zu verteilen –  um nur einige der vielen Aufgaben der Freiwilligen zu nennen.

    Momentan haben laut Marianne Kerscher, Mitarbeiterin des Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) in Trier,  422 Menschen einen sogenannten Tafel-Berechtigungsschein. Man könne diese Zahl mit 3,5 multiplizieren. Denn hinter jedem Ausweis steckten Angehörige, sagt Kerscher.  Demnach unterstütze die Tafel Woche für Woche rund 1500 Menschen.

    Wer kostenlos Lebensmittel für Frühstück, Mittag- oder Abendessen abholt, muss nachweisen, dass er wenig Geld zur Verfügung hat, etwa Hartz IV oder Grundsicherung bezieht oder eine kleine Rente hat. Um den Berechtigungsschein zu erhalten, müssen Bedürftige einen Termin im Beratungszentrum des SKF vereinbaren. Dort schaut man, wie den Betroffenen am besten geholfen werden kann und ob die Tafel das geeignete Hilfsmittel ist (der TV berichtete) und es weitere Möglichkeiten gibt, um der Armut zu entkommen.

    Dienstags, mittwochs und freitags stehen Männer und Frauen Schlange, um keinen Hunger leiden zu müssen. Das Hauptanliegen der Ehrenamtlichen der Trierer Tafel sei, unkompliziert, unbürokratisch und  unmittelbar zu helfen, schreibt Regina Bergmann auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“, der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds. Bergmann ist Geschäftsführerin des SKF und verantwortlich für das neue „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Neues Kühlfahrzeug für die Tafel“.

    Sie sagt: „Statt einfach zu helfen, müssen wir uns mit Kühlketten, Thermometern, Schulungen, Kontrollen und vielem mehr herumschlagen.“ So sind die Vorgaben, und dass die Lebensmittel frisch und sauber in den Räumen in der Weberbach ankommen, ist für den SKF selbstverständlich.

    Vor allem im Sommer ist es wichtig, dass die frischen Lebensmittel kontinuierlich gekühlt werden. Der Schutz vor Hitze ist notwendig, sonst verderben sie. Das bedeutet, die sogenannte Kühlkette vom Abholen bis zur Ausgabe darf nicht reißen. „Und sie muss nachgewiesen werden“, sagt Bergmann. Aufgaben wie diese kommen zur Knochenarbeit, die viele Ehrenamtliche leisten, noch hinzu.

    Aktuell steht der SKF vor einem Problem: Eines der beiden Kühlfahrzeuge der Trierer Tafel ist „nach vielen, vielen Kilometern und dem Transport von unzähligen Tonnen an Lebensmitteln“ in die Jahre gekommen und genügt den Anforderungen nicht mehr.

    Ein neues Kühlfahrzeug, das allen Ansprüchen gerecht wird, kostet  31 000 Euro. „Eine stolze Summe“, schreibt Bergmann. Der SKF sei dringend auf Spenden angewiesen. Fast 20 000 Euro sind bereits durch das Engagement zweier Charity-Organisationen zusammengekommen. Die Neuanschaffung rückt laut Bergmann in greifbare Nähe.

    Der SKF und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bauen auf die  Unterstützung der Trierer, denn alleine kann der Verein die Summe nicht stemmen.

    Bereits zehn Prozent der erforderlichen 9999 Euro haben TV-Leserinnen und -Leser gespendet. Es fehlen noch 8919 Euro. Das „Meine Hilfe zählt“- Projekt läuft unter der Nummer 63871.

    Dass Hunderte von Menschen in Trier und in umliegenden Dörfern (siehe Info 2) dank der Tafel satt werden, bedeutet eben weitaus mehr als Essen abgeben statt wegwerfen.

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  • Bedürftigen Menschen und Tieren helfen

    TV-Leser spenden bei „Meine Hilfe zählt“ für soziale Projekte wie „Tierteller Eifel“ und „Trierer Tafel“.

    Von Martin Recktenwald

    Jünkerath/Trier Wenn Herrchen oder Frauchen wenig Geld zur Verfügung haben, kann auch für Haustiere der Speiseplan schmaler werden. Mit der Aussage „Haustiere dürfen nicht hungern“ setzt der Verein Tierteller Eifel auf Hilfe für Bedürftige. Seit Anfang dieses Jahres sind die Ehrenamtlichen aktiv - Spenden in der Futter-Sammelbox, Sponsoren und auch die Unterstützung durch „Meine Hilfe zählt“ ermöglichen ihren Einsatz.

    730 Euro haben TV-Leser seit Anfang Juni bereits auf diesem Weg für den Verein eingesetzt. Da die Nachfrage stetig steige, werde das Geld für den Kauf von Feuchtfutter benötigt, hat der Tierteller Eifel e.V. mitgeteilt. Wie sehr ein solches Angebot nachgefragt wird, zeigen die Kundenzahlen: Waren es im Februar beim ersten Öffnen der Ausgabestelle in  Bahnhofstraße 28 in Jünkerath drei Kunden, so wuchs deren Zahl bis zum Juni schon auf 28 an. Gerade in der Eifel gebe es viele Mitbürger, die mit wenig Geld ihre Haustiere versorgen müssen. „Sie hungern eher selber, bevor das Tier hungert. Das darf und muss nicht sein“, meinten die Ehrenamtlichen des Vereins. Wer ihre Arbeit fördern möchte, kann unter der Projektnummer 63017 spenden.

    Freude über den Spendeneinsatz der TV-Leser herrscht auch beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Trier: Die ersten 1080 Euro für das neue Kühlfahrzeug sind zusammen. Es soll für die „Trierer Tafel“, einer Lebensmittel-Ausgabestelle für finanziell Bedürftige, eingesetzt werden. Nur mit dem Kühlfahrzeug könne auch künftig die notwendige Frische der übriggebliebenen Waren garantiert werden, die von Ehrenamtlichen bei Supermärkten für die „Tafel“ abgeholt werden. „Bei der momentanen Hitze tut die Hilfsbereitschaft doppelt gut. Für unsere Fahrer ist das ein wunderbarer Dank für ihre Arbeit“, bedankt sich der SkF für die Spenden. Weitere Unterstützung für das Projekt ist unter der Nummer 63871 möglich.

    Beim Spendenprojekt „Sumia wünscht sich, schmerzfrei gehen zu können“ geht das Engagement ebenfalls weiter. Alleine in dieser Woche wurden 200 Euro gespendet, und auch über einen Trödelmarkt in  Roth an der Our ist im Juli Geld dazugekommen. 5500 Euro fehlen allerdings noch bis zum Erreichen des Spendenziels. Denn die junge, gehörlose Palästinenserin Sumia benötigt noch eine zweite Operation zur Wiederherstellung ihrer Hüfte.

    Die Probleme mit ihrer Hüfte belasten Sumia bereits seit dem Kindesalter: Schmerzen beim Gehen und Balance-Schwierigkeiten sind ständige Begleiter. Die soziale Einrichtung „Lifegate Rehabilition“, bei der die junge Frau im Westjordanland in einer Werkstatt für Keramikkunst arbeitet, hatte deshalb im vergangenen Jahr zur Unterstützung bei einer Operation für Sumia aufgerufen. Über 6000 Euro sind seitdem schon bei „Meine Hilfe zählt“ gespendet worden. Damit nun die medizinische Korrektur an der Hüfte sorgfältig abgeschlossen werden kann, will Lifegate die junge Palästinenserin weiter unterstützen. Bei der Finanzierung der zweiten Operation kann mitgeholfen werden unter der Projektnummer 57672.

    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – diesen Sinnspruch hat jetzt der Verein „Autismus Trier“ ins Auge gefasst. Zwar wird für dieses Jahr ein Rückschlag vermeldet: „Leider müssen wir uns eingestehen, dass wir es in 2018 nicht mehr schaffen, die geplante Freizeit durchzuführen – es sind zu viele unerwartete organisatorische Probleme aufgetreten.“ Für die Herbstferien war in Gornhausen eine Ferienfreizeit mit Reittherapie für Kinder und Jugendliche mit und ohne Autismus geplant. Jetzt hat man 2019 als Ausweichtermin im Blick. „Alle an Planung und Vorbereitung beteiligten Kollegen sind aber fest entschlossen, nächstes Jahr dann eine ganz tolle Freizeit auf die Beine zu stellen“, schreibt der Verein. Hierfür hofft man weiterhin auf Spenden und Sponsoren: Bei „Meine Hilfe zählt“ ist das Projekt 59426 noch aktiv.

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  • Nonne gibt 120 Kindern ein Zuhause

    „Meine Hilfe zählt“: Wittlicher Verein Panuves bittet um Spenden für ein Kinderheim im bolivianischen La Paz.

    Von Katja Bernardy

    Wittlich/La Paz In einem engen Tal in den Anden, auf 3600 Metern Höhe, liegt La Paz. Die Stadt ist Sitz der bolivianischen Regierung – und bunt. Das zeigen Fotos, die Mitglieder des Wittlicher Vereins Panuves während mehrerer Besuche in der südamerikanischen Großstadt gemacht haben.

    Wer von einer Reise dorthin berichtet, ist sowohl begeistert als auch schockiert. La Paz hat viele Gesichter: Attraktionen in steilen Straßen der Innenstadt, eine spektakuläre Berglandschaft. Und im bolivianischen La Paz trifft man auf Jungen und Mädchen, die ausgehungert, mutterseelenallein und verwahrlost unter freiem Himmel überleben. Sie gehören zu den geschätzt 100 Millionen Kindern weltweit, die auf der Straße leben und keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie haben. Im Kinderheim „Carlos de Villegas“ finden sie ein Zuhause. Auch Babys, deren Eltern nicht in der Lage sind, sich um ihre Kinder zu kümmern.

    Susanne Teusch aus Wittlich hat vor 15 Jahren Elend und Zufluchtsstätte dieser Kinder mit eigenen Augen gesehen. Begeistert war sie von Schwester Rosario. Die 80-Jährige, grauer Kurzhaarschnitt, randlose Brille, schafft es täglich, 120 Kinder zu ernähren und dafür zu sorgen, dass sie lernen, integriert werden und ein Zuhause haben.

    Dabei muss die gute Seele von La Paz gemeinsam mit ihren Ordensschwestern etliche Hürden meistern: Gitterbettchen, wie man sie aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts kennt, reihen sich aneinander, der Fassadenputz bröckelt, die Sorge, ob auch an diesem Tag genügend Säuglingsmilch gekauft werden kann, ist allgegenwärtig. Denn das Heim wird fast ausschließlich durch Spenden des Wittlicher Vereins Panuves finanziert.

    Susanne Teusch hatte nach ihrer Urlaubsreise mit Gleichgesinnten den Verein gegründet und sammelt seitdem unermüdlich Spenden. Die nächste Aktion findet Mitte September statt. „Großer Flohmarkt am 15. und 16. September im St. Markus-Haus in Wittlich“, steht auf der Homepage von Panuves. Ausrangiertes wie Porzellan oder Bücher wird für den guten Zweck feilgeboten, selbst geköchelte Suppe und selbst gebackener Kuchen verkauft. Der Erlös fließt wie immer zu den Nonnen ins mehr als 10.000 Kilometer Luftlinie entfernte La Paz.

    „Wir haben nur 0,03 Prozent an Verwaltungskosten“, betont Teusch. Das bedeute, dass Spenden eins zu eins ankommen würden. Jeder Euro zähle. Regelmäßig hat sie Kontakt mit Schwester Rosario. Die Bolivianerin schreibt Briefe, listet bis ins kleinste Detail auf, wofür sie das Geld aus Wittlich ausgegeben hat.

    „Aktuell ist die Situation sehr schwierig“, sagt Teusch. Einige soziale Einrichtungen, darunter Kinder- und Altenheime, seien geschlossen worden. Umso mehr Hilfe aus der Region Trier benötigt das Kinderheim, das es schon seit mehr als 100 Jahren gibt. 1909 unterstand es der „Gesellschaft zum Schutz Minderjähriger“. 1951 wurde die Leitung an den katholischen Orden „Schwestern von der Liebe Gottes“ übertragen, dem auch die engagierte Nonne angehört.

    Teusch sagt: „Wir unterstützen das Kinderheim, so lange es geht.“ Was passiert mit 120 Kindern, wenn ihr Zuhause von einem Tag auf den anderen wegbricht?

    Damit die Schwestern weiterhin Säuglingsmilch, Körperpflegemittel, Windeln, Medikamente sowie Unterrichtsmaterial kaufen können, bittet der Verein Panuves TV-Leserinnen und -Leser dringend um Spenden. Insgesamt werden 5000 Euro benötigt.

    Das Projekt „Hilfe für ein Kinderheim in Bolivien“ hat die Nummer 63582.

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  • Den Honig schützen und die Kühlkette meistern

    „Meine Hilfe zählt“ ist aktiv von Imkern im Kongo bis zur Lebensmittelausgabe der Trierer Tafel.

    Von Martin Recktenwald

    Trier Im Regenwald Honig aus der eigenen Bienenzucht ernten oder gegen Europas beste Rollstuhlbasketballer zum Turnier antreten – „Meine Hilfe zählt“ lässt viele Träume wahr werden.

    Besonders vielversprechend sieht es derzeit für die Basketballer der „RSC Rollis Trier“ aus. Für ihre Teilnahme am Eurocup fehlten Anfang des Jahres noch 15 750 Euro – inzwischen ist die Summe bis auf 440 Euro durch Spenden gedeckt. Damit ist es möglich, sowohl für das Qualifikationsturnier als auch für das Finale einen behindertengerechten Bus zu mieten. Die Spieler, ihre Sport-Rollstühle und die Betreuer können also sicher beim Turnier ankommen. Teilnahmegebühren und Unterbringung vor Ort sind ebenfalls durch die Spenden weitgehend gedeckt. Nach der sportlichen Qualifikation in der abgelaufenen Saison ist somit auch die zweite Hürde für das Spielen auf Europa-Niveau gemeistert. Neben der Bundesliga dürfen sich die Trierer Rollstuhlbasketballfans somit in der kommenden Saison auf einen weiteren Höhepunkt freuen.

    Wer das Team der RSC Rollis noch für den Eurocup unterstützen möchte: Das Projekt läuft noch unter der Nummer 60380 weiter.

    Erfolge haben auch die neuen Imker im Regenwald am Tshuapafluss im Kongo erzielt. Dank der Schulungen und der angefertigten Bienenkästen – beides unterstützt aus Deutschland – haben die Kleinbauern ihre erste Honigernte erfolgreich abgeschlossen. Das flüssige Gold wird verkauft und erschließt den Regenwaldbewohnern so eine zusätzliche Einnahmequelle. Denn alleine von selbstversorgender Land- und Forstwirtschaft können auch sie heutzutage ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten.

    Während der ersten Honigernte haben sich allerdings einige ungewollte Konkurrenten eingefunden: Insekten aller Art zeigten sich an dem süßen Saft ebenso interessiert wie die Imker. Da in den Häusern im Regenwald keine Fenster eingebaut sind, hatten die Eindringlinge leichtes Spiel. Fürs nächste Mal möchten sich die Menschen einen Vorteil verschaffen und einen Sauberraum für die Honigverarbeitung einrichten. Die Selbsthilfe-Initiative im Kongo wird dabei erneut vom deutschen Verein „konga – Freundeskreis Tshuapa“ unterstützt. Und über „Meine Hilfe zählt“ können alle unter der Projektnummer 51888 miteinsteigen. Erst kürzlich wurden wieder 100 Euro an die Kleinbauern überwiesen, die jetzt den  Bau ihres Honighauses in Angriff nehmen können. Außerdem soll, laut „konga“, die Schutzausrüstung gegen wehrhafte Insekten ergänzt werden.

    Helfen könnte so einfach sein – doch manchmal reicht Einsatzwille alleine nicht aus. Diese Erfahrung haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Trierer Tafel gemacht. Die vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Weberbach betriebene Einrichtung möchte in Supermärkten übrig gebliebene Lebensmittel an sozial Bedürftige weitergeben. Doch müssen diese Lebensmittel auch frisch sein. Und hier stößt das Engagement schnell an die Grenzen der notwendigen Sicherheitsvorschriften. Ohne durchgehende Kühlung geht gerade bei den heißen Sommertemperaturen nichts. Und bei der Kühlkette ist das deutsche Lebensmittelrecht sehr streng.

    „Es ist ja richtig, wir möchten ja auch, dass die Lebensmittel in einwandfreiem Zustand ankommen“, sagt ein ehrenamtlicher Fahrer der Tafel. Bloß ohne ein entsprechend ausgestattetes Kühlfahrzeug sei das eben nicht möglich. So wird beispielsweise ein unabhängiges Aggregat in der Ausstattung benötigt. Denn während des Verladevorgangs muss der Motor abgeschaltet sein, damit keine Abgase an die Waren gelangen. Ein solches Spezialfahrzeug kostet allerdings, selbst in gebrauchtem Zustand, eine hohe Summe. Rund 20 000 Euro hat der SkF dafür bereits durch wohltägige Organisationen an Spenden erhalten. Doch es fehlen für den Kauf immer noch 9949 Euro. Daher hoffen die Tafel-Betreiber nun auf die Mithilfe der Bürger. Gespendet werden kann bei „Meine Hilfe zählt“ unter der Projektnummer 63871.

    Den Hürden der Bürokratie hat der Verein „IG Eifelbiker – Biker helfen Kindern“ den Kampf angesagt. Sie wollen sich nicht damit abfinden, dass die Krankenkasse den achtjährigen Tim mit seinen Schwierigkeiten alleine lässt. Konkret geht es um die Finanzierung einer Orthese, die seinen Kopf stützen soll. Denn der kleine Junge aus der Eifel kam mit einer Schädel-Fehlstellung zur Welt. „Schwere Brady-Plagiocephalus mit massiver Schädelbasisrotation und Earshift“, lautete die Diagnose der Ärzte. Daraus folgen unter anderem Koordinationsstörungen und Entwicklungsverzögerungen. „Bei Tim besteht dringend ein Interventionsbedarf mit einer Kopforthese und ständiger Überwachung durch einen spezialisierten Facharzt“, sagen die Eifelbiker.

    Doch die Krankenkasse weigere sich, dieses Hilfsmittel zu bezahlen. Grund seien die Regelungen in Rheinland-Pfalz, in einigen anderen Bundesländern würden solche Dinge durchaus bewilligt. Deswegen möchten die Eifelbiker nun Tim und seine Familie beim Kauf der Kopforthese und dem Stemmen  der  Folgekosten unterstützen.

    Um die für das medizinische Hilfsgerät sowie Arzt- und Therapiekosten noch benötigten rund 5000 Euro zusammenzubekommen, hofft man auf weitere Spender. Bei „Meine Hilfe zählt“ läuft das Projekt unter der Nummer 62577.

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Wir unterstützen zur Zeit 86 Projekte!
  • Veröffentlicht am 16 Oktober 2018
    Ort: La Paz, Bolivien, Projektnummer: 65667

    Hilfe für ein Kinderheim in Bolivien

    • 1%
      finanziert
    • 6.900 EUR
      fehlen noch
    • 2
      Unterstützer

     Panuves e.V. Wittlich, das sind wir, ein eingetragener, gemeinnütziger Verein in Wittlich, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Kinderheim in La Paz/ Bolivien zu unterstützen. Auf einer Urlaubsreise nach La Paz im Jahr 2003 kam es zu einem persönlichen Kontakt mit dem Kinderheim Carlos de Villegas im Zentrum von La Paz. Das Heim wurde im mehr...

  • Veröffentlicht am 12 Oktober 2018
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 65604

    AURYN e.V. - Gruppenarbeit in der Herbst- und Weihnachtszeit

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      finanziert
    • 2.335 EUR
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    • 3
      Unterstützer

     
    Die Fachstelle AURYN ist seit 2001 der einzige Ansprechpartner im Großraum Trier, wenn es um Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern geht. mehr...

  • Veröffentlicht am 6 Oktober 2018
    Ort: Makueni Constituency, Kenia, Projektnummer: 65499

    Wie kann eine Schule bei extremer Wasserknappheit überleben?

    • 38%
      finanziert
    • 6.135 EUR
      fehlen noch
    • 13
      Unterstützer

    Der Klimawandel hat die Situation vor allem in den ariden Gebieten Kenias noch wesentlich verschlimmert. Ganze Landstriche sind bereits verdorrt und ein Leben ist dort kaum noch möglich. mehr...

  • Veröffentlicht am 16 Juli 2018
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 63871

    Sozialdienst katholischer Frauen braucht neues Kühlfahrzeug für die Tafel

    • 23%
      finanziert
    • 7.611 EUR
      fehlen noch
    • 19
      Unterstützer

    Helfen könnte so einfach sein…. Tag für Tag transportieren ehrenamtliche Fahrer Lebensmittel von Discountern und Supermärkten in den Weberbach in Trier, wo sie für bedürftige Menschen sortiert werden, damit sie frisch und sauber in die Lebensmittelausgabe kommen.  Das Hauptanliegen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Trierer mehr...

  • Veröffentlicht am 8 Juni 2018
    Ort: Jünkerath, Deutschland, Projektnummer: 63017

    Haustiere dürfen nicht hungern

    • 72%
      finanziert
    • 420 EUR
      fehlen noch
    • 17
      Unterstützer

    Der Tierteller Eifel e.V. wurde gegründet, um hilfebedürtige Mitbürger mit Tieren zu unterstützen, indem diese bei uns Tierfutter, Leckerlis und Zubehör erhalten. mehr...

  • Veröffentlicht am 18 Mai 2018
    Ort: lissendorf - Eifel, Deutschland, Projektnummer: 62577

    Hilfe für Tim ( 48/ 1 -2018 )

    • 52%
      finanziert
    • 2.361 EUR
      fehlen noch
    • 15
      Unterstützer

    Hilfe für Tim ( 48 / 1 - 2018 )Tim ist ein 8 Monate alter Junge aus der Eifel , der bereits bei der Geburt mit nicht normaler Kopfform zur Welt kam.Bei ihm wurde schwere Brady- Plagiocephalus mit massiver Schädelbasisrotation und earshift festgestellt , desweiteren zentrale Koordinationsstörungen,vertebrale Dysfunktionen und stadomotorische mehr...

  • Veröffentlicht am 14 Mai 2018
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 62492

    Spenden für die Tiertafel Trier

    • 79%
      finanziert
    • 420 EUR
      fehlen noch
    • 32
      Unterstützer

    Die Trierer Tiertafel e.V. wurde im Dezember 2017 in Trier gegründet um Mitbürgern zu helfen, die finanziell oder körperlich, kurzfristig oder langfristig nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und artgerecht zu ernähren bzw. zu pflegen. mehr...

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  • Gesamtbedarf 2.560.483 EUR
  • davon offen 443.803 EUR
  • Gesamtspenden 2.116.680 EUR
  • entspricht 82.7 %
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