Aus der Redaktion
  • Damit der Fressnapf nicht leer bleibt

    Meine Hilfe zählt: Der Verein Tierteller Eifel bittet um Spenden, damit Hunde und Katzen auf dem Land  satt werden.

    Von Katja Bernardy

    Jünkerath  Es ist dem Zufall zu verdanken, dass mehr als 30 Besitzer von Tieren in der Eifel ihre Lieblinge wieder satt bekommen. „Wir waren in Köln zufällig an der Tiertafel vorbeigekommen und begeistert“, erinnert sich Hans-Dieter Budick an den Tag, an dem er die Idee hatte, ein ähnliches Projekt in der Eifel zu starten. Er war der Meinung, „so was wie in Köln“ fehle auf dem Land. Die stets steigende Zahl an Kunden gibt ihm heute recht.

    Im Februar dieses Jahres eröffnete der Verein mit seinen derzeit neun Mitgliedern den Tierteller Eifel in Jünkerath im Landkreis Vulkaneifel. Es kamen anfangs drei Kunden, wie Budick diejenigen nennt, die nicht genug Geld haben, um Futter für ihre Tiere zu kaufen. Vergangene Woche zählte der Vereinsvorsitzende 34 Menschen, die ihre Tiere nicht unterhalten können und eher selbst hungern, bevor der Liebling nichts zum Fressen hat.

    Nachweis der Bedürftigkeit Das Prinzip des Tiertellers gleicht dem der Tiertafeln: Wer zur Futterausgabe kommt, muss nachweisen, dass er sich das Futter nicht leisten kann: Etwa durch eine Bescheinigung vom Jobcenter, vom Arbeitsamt oder mit Hilfe eines Rentenbescheids. Hunde plus  Steuerbescheid müssen mitgebracht werden, bei Katzen genügt eine Bescheinigung etwa vom Tierarzt oder ein Foto mit Kunde und Mieze. Der Tierteller unterstützt maximal drei Tiere, keine neu angeschafften und keine Welpen.

    Pro Tier und Futterausgabe muss ein Euro gezahlt werden. Die Menge an Tierfutter richtet sich nach Größe und Art des Vierbeiners. Es gibt Trocken- und Feuchtfutter, manchmal auch Leckerlis und Zubehör wie Fressnäpfe.

    Freude und Erleichterung Der Gang zur fast kostenfreien Futterausgabe fällt nicht leicht, wissen Budick und seine Frau Luise, die zweite Vorsitzende ist. Besonders berührt hat ihn vergangenen Monat, als die Besitzer von zwei Hunden und einer Katze sich von Gerolstein nach Jünkerath aufgemacht hatten, weil der Fressnapf aus Geldmangel endgültig leer bleiben musste.  „Sie waren  voller Scham und Scheu“, sagt Budick. Vor Freude und Erleichterung weinend hätten sie das Futter entgegengenommen.

    Zusammenarbeit mit Fachleuten Der Tierteller Eifel arbeitet auch mit Fachleuten zusammen: mit den Tierphysiotherapeuten Isabelle Ternes-Kohn und Brigitte Lay. Damit es den Tieren auch gesundheitlich gut gehen soll, ist auf der Internetseite des Vereins zu lesen (www.tiertellereifel.jimdo.com).

    Spendenboxen Damit genügend Futter und auch Zubehör in den Räumen in der Bahnhofstraße 28 in Jünkerath für die hilfsbedürftigen Eifeler Tierhalter  bereitsteht, versucht der Verein über mehrere Wege Spenden zu erhalten: Unter anderem können Futter- und Sachspenden persönlich abgegeben werden (siehe Info) und in Hillesheim,  Jünkerath und Gerolstein stehen von Vereinsmitgliedern selbst gebaute Futterspendenboxen in Supermärkten. Sogar Hunderte Kilos an Futter haben namhafte Fachmärkte für Heimtierbedarf schon gespendet. Auch über die  Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds „Meine Hilfe zählt“ bittet der Verein  Tierteller Eifel dringend um Unterstützung.  „Haustiere dürfen nicht hungern“ heißt das Projekt, das 1000 Euro benötigt.

    TV-Leserinnen und -Leser können unter der Nummer 63017 spenden, damit kein Hund und keine Katze abgegeben werden muss, weil das Geld für Futter augenblicklich fehlt. Budick weiß, dass Tiere oft der  beste Freund und Anprechpartner einsamer, oftmals älterer Menschen sind. Und der Bedarf in der Eifel steigt stetig.

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  • Unterstützung für  Lebensretter

    Spenden bei „Meine Hilfe zählt“ finanzieren die Jugendarbeit bei Rettungsschwimmern, Tierfreunde und die Renovierung  im KSJ-Haus  Rascheid. 

    Von Martin Recktenwald

    Rascheid/Gillenfeld/Gunderath Passend zur Ferienzeit ist im Jugendhaus der KSJ (Katholische Studierende Jugend) im Hochwaldort Rascheid vieles runderneuert und verschönert worden. Insbesondere im Speisesaal strahlen die Wände in neuer Farbe, weil ehrenamtliche Helfer einiges an Arbeit hereingesteckt haben und TV-Leser mit 350 Euro Spenden das Material bezahlt haben.

    KSJ-Haus in Rascheid Bereits in den vergangenen Monaten haben die Freiwilligen in Rascheid gewirkt, parallel lief seit Dezember 2017 die Unterstützungsaktion bei „Meine Hilfe zählt“. Farbe, Pinsel und Schutzfolien wurden so finanziert, während im Speise- und Aufenthaltsraum schon gestrichen wurde. Ein bisschen was gibt es aber noch zu tun, deshalb hat die KSJ für das letzte August-Wochenende noch eine weitere Arbeitsaktion eingeplant. „Alles was bisher nicht geschafft wurde, wird dann gemeinsam und mit viel Spaß angegangen“, kündigt sie an.

    Zeltlager und Ferienfreizeiten bietet die KSJ Trier regelmäßig an – ein Wikingerlager an Pfingsten und ein Zirkus-Sommerlager waren es beispielsweise in diesem Jahr. Dafür nutzt die KSJ auch die von ihr betreuten Jugendhäuser in Nattenheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und in Rascheid.

    DLRG Ortsgruppe Gillenfeld  Ob beim Schwimmen oder im Boot – im Wasser lässt sich gerade bei sommerlich heißen Temperaturen eine Menge Spaß haben. Dass diese Freude nicht durch gefährliche Unfälle getrübt wird, dafür ist die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aktiv. Dabei setzen die Retter einerseits auf frühzeitige und fortgesetzte Information über Gefahren und sicherheitsbewusstes Verhalten im und am Wasser. Im Fall der Fälle sind sie aber auch ausgebildet, aktiv Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren.

    Das Schlüsselwort dabei lautet „ausgebildet“ und eben dieser Aufgabe hat sich die DLRG-Ortsgruppe in Gillenfeld (Landkreis Vulkaneifel)  in besonderem Maße verschrieben. Bei den Jüngsten fängt es an, getreu eines 1968 vom damaligen Vorsitzenden geprägten Satzes: „Kinder sind als Nichtschwimmer eine ständige Sorge, als Schwimmer aber eine wachsende Freude.“ Mit der Fortbildung zu Rettungsschwimmern wird dann bei interessierten Jugendlichen weiter gearbeitet. Und auch Aktive mit langjähriger Erfahrung lernen bei regelmäßig angebotenen Lehrgängen noch dazu.

    Gefördert wird dieses ehrenamtliche Engagement für Lebensrettung durch „Meine Hilfe zählt“. Rund 1900 Euro sind bereits für das DLRG-Projekt gespendet worden. In Gillenfeld hat man das Geld unter anderem für Einsatzkleidung verwendet, die beim Rettungseinsatz an den Naturbädern der Eifelmaare notwendig ist. „Die letzte Spende ging ein für die Weiterbildung unserer Ausbilder – ein wichtiger Beitrag“, berichtet der Verein über den aktuellen Stand. Lehrgänge, Fachliteratur und Arbeitsmaterial für die Ausbildung stehen noch auf der Liste der Dinge, bei denen man sich über weitere Unterstützung freuen würde. Außerdem würde der Verein gerne ein Schlauchboot für Einsätze außerhalb der abgegrenzten Schwimmbereiche in den Eifelmaaren anschaffen.

    Wer die DLRG bei ihrer Ausbildungsarbeit mit Jugendlichen unterstützen möchte, kann unter der Projektnummer 38445 spenden.

    Verein Eifelkatzen in Not Stetige Unterstützung durch die TV-Leser erhält auch das Projekt „Tierarztbehandlungen“ des Vereins Eifelkatzen in Not: In den vergangenen dreieinhalb Jahren wurden insgesamt 7 550 Euro gespendet.

    Anders als der Vereinsname vermuten ließe, sind die Tierfreunde  auch für Hunde und Co. im Einsatz. Und das nicht nur in der Eifel: Über Freunde und Partner unterstützt der Verein allein gelassene Straßentiere in Rumämien und Ungarn. Als erste Versorgung sind für diese Streuner zumeist Behandlungen beim Tierarzt erforderlich, beispielsweise Befreiung von Parasiten und Kastration. Ebenso kümmern sich der Verein und seine Partner um die seelischen Wunden: Zuwendung und Vertrauen sollen jenen Tieren zurückgegeben werden, die traumatische Erfahrungen erleben mussten.

    Aktuell haben die „Eifelkatzen in Not“ 130 Euro aus dem Spendentopf verwendet, um angefallene Kosten für Kastrationen zu decken. „Liebe Tierfreunde, vielen Dank für eure stetige Unterstützung“, freut sich der Verein über die finanzielle Rückendeckung. Doch die Arbeit gehe weiter, solange es immer noch Tiere gibt, die ausgesetzt werden und verwahrlosen müssen.

    Weitere Spenden unter der Projektnummer 22153 sind deshalb willkommen.

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  • Aktiv am Leben teilnehmen

    „Meine Hilfe zählt“-Projekte räumen Barrieren für Rollstuhlfahrer und benachteiligte Kinder aus dem Weg.

    Von Martin Recktenwald

    Trier/Bitburg/Konz Vom Rollstuhl möchten sich Menschen nicht davon abhalten lassen, aktiv am Leben teilzunehmen. „Meine Hilfe zählt“ unterstützt beim Abbau von Barrieren, die dem im Weg stehen. Zwei Beispiele sind die Eurocup-Teilnahme der Trierer Rollstuhlbasketballer „Doneck Dolphins“ und eine Schaukel für Rollstuhlkinder, die im Westjordanland gebaut wird.

    Der Verein Lifegate Rehabilitation arbeitet seit 1991 im Palästinensergebiet mit behinderten Kindern und jungen Menschen. Deren Stimmen finden in der von Hass, Gewalt und Armut bedrohten Region zumeist wenig Gehör. Aber auch Kinder im Rollstuhl wollen sich einfach mal nur draußen austoben. Orte mit geeigneten Spielgeräten sind allerdings Mangelware. Deshalb möchte Lifegate beim eigenen Spielplatz eine Schaukel aufstellen, die mit dem Rollstuhl befahren werden kann. Damit blieben die Kinder nicht wieder „am Rand stehen“ und dürften „wie alle anderen mitten drin und dabei sein“.

    Das Aufstellen der Rollstuhl-Schaukel kostet vor Ort umgerechnet rund 2000 Euro. Durch „Meine Hilfe zählt“ sind bislang 300 Euro gesichert. Sie wurden laut Lifegate für die erforderliche Bodenvorbereitung und Stabilisierung verwendet. Mit dem Bau der Schaukel könnte nun bald begonnen werden. Wer die Finanzierung des Projekts sichern möchte, kann unter der Projektnummer 54747 weiterhin spenden.

    Was sie auf dem Kasten haben, stellen die Rollstuhlbasketballer des Vereins RSC-Rollis Trier ständig unter Beweis. Ununterbrochen seit 1994 spielt die erste Mannschaft in der Bundesliga. Erst im beim dritten Spiel im Halbfinale der Play-Offs (Duell der besten Vier) mussten sie sich in der laufenden Saison geschlagen geben. Jetzt hat man den Europacup im Blick. Nach den spielerischen sind nun auch die materiellen Voraussetzungen dafür weitegehend geschaffen: 12 310 Euro wurden bereits gespendet, um Bustransfer, Übernachtung und Turniergebühren zu bezahlen. Neben den TV-Leserinnen und –lesern beteiligte sich auch der Behindertensportverband Rheinland-Pfalz mit einer Großspende von 5000 Euro.

    „Die erste Anmeldegebühr sollte ab Juni abbuchbar sein, um die Teilnahme am Qualifikationsturnier zu sichern“, vermeldet der Verein. Auch die eventuell notwendige Anzahlung für einen behindertengerechten Bus, sollte dadurch finanzierbar sein. Lediglich für den zweiten Termin – das eigentliche Finale – fehlt noch ein Restbetrag für die Transportkosten. Hier steht der Austragungsort noch nicht fest, er wird erst später durch Auslosung bestimmt. Benötigt wird für die Fahrt aber auf jeden Fall ein behindertengerechter Bus, der neun Spielern und ihren Sportrollstühlen Platz bietet. Wer den „Dolphins“ dazu Schützenhilfe leisten möchte, kann über die Projektnummer 60380 spenden.

    Niemanden ausschließen – das ist beim Verein „Kinderlachen Eifel“ Leitmotiv. Deswegen bietet man auch in diesem Sommer geförderte Ferienfreizeiten, bei denen auch Kinder aus finanziell schwächer gestellten Familien mitreisen können. Als Rückendeckung hat der Verein über 2100 Euro durch „Meine Hilfe zählt erhalten“.  „Und wieder einmal ist es geschafft und dank Ihrer und Eurer Spenden können wieder einige Kinder mit Kinderlachen-Eifel  ein paar wundervolle Urlaubstage in einer Ferienfreizeit verbringen“, bedanken sich die Organisatoren. Mit dem Geld werden unter anderem Plätze für Kinder im Ferienlager in Ernzen und bei einer Freizeit in Innsbruck finanziert. Zusätzliche Plätze können weiterhin gefördert werden über die Projektnummer 59083.

    Hilfe für angehende Helfer wird in Konz benötigt. Bei der „Johanniter Jugend  Regionalverband Trier-Mosel“ hat sich eine aktive Nachwuchsgruppe zusammengefunden. Rund ein Dutzend Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 13 Jahren treffen sich jeden Montag in der  evangelischen Kirche in Konz-Karthaus und beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit dem Thema Notfallhilfe. Schon jetzt sind sie beim Schulsanitätsdienst und im Alltag als Ersthelfer im Einsatz. Bei der Johanniter Unfallhilfe hofft man, dass einige ihr erlerntes Wissen später einmal beim Rettungsdienst einbringen werden.

    Da Übung bekanntlich den Meister macht, möchte die Jugendgruppe auch an simulierten Einsätzen befreundeter Johanniter-Verbände teilnehmen. An neuen Orten wie einem Baggersee lassen sich neue Rettungsszenarien trainieren. Eine Übernachtungsmöglichkeit durch eigene Feldbetten wäre dafür eine gleichzeitig sinnvolle wie freude­spendende Anschaffung. Auch eine einheitliche Kleidung mit aufgedrucktem Logo und eine gemeinsame Sommerfreizeit könnten das Wir-Gefühl stärken. Für diese Ideen hoffen die jungen Retterinnen und Retter auf Unterstützung: Bei „Meine Hilfe zählt“ läuft das Projekt unter der Nummer 58203.

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  • Am Mittagstisch Gemeinschaft erleben

    Der Mergener Hof braucht eine neue Küche für seine Jugendarbeit und sucht über „Meine Hilfe zählt“ Unterstützung.

    Von Martin Recktenwald

    Trier Am Mittagstisch zur Ruhe kommen, gemeinsam mit anderen ein leckeres und gesundes Essen genießen und locker über den Tag plaudern – für viele ist das keine Selbstverständlichkeit mehr. Aber gerade für Kinder enorm wichtig, stellt das Team im Mergener Hof (MJC) immer wieder fest. An jedem Schultag nutzen zwischen 40 und 45 Kinder das Angebot zum gemeinsamen Mittagstisch mit anschließender Nachmittagsbetreuung in dem Jugend- und Kulturzentrum.

    Es ist eine bunt gemischte Gruppe, die hier beim Essen zusammenkommt. Gäste aus allen Schulformen sind vertreten: von der Förderschule bis zum Gymnasium. „Es ist Teil unseres Konzepts, dass sich hier Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten begegnen, deren Wege sich sonst im Alltag kaum kreuzen“, erläutert MJC-Geschäftsführer Kai Wichmann, dass die Vielfalt gewollt ist. Zwar würden diese Begegnungen auch hin und wieder von Spannungen begleitet. Bei weitem überwiege jedoch die lehrreiche Erfahrung, unterschiedliche Problemstellungen und neue Sichtweisen anderer Kinder kennenzulernen. Nicht zuletzt profitierten davon jene, die in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt zum Mittagstisch vermittelt werden. Geregelte Strukturen und Abläufe sind ihnen aus der eigenen Familie zum Teil völlig unbekannt. „Ein Mittagessen in der Gemeinschaft, zu festen Uhrzeiten, ist da etwas, das Halt vermitteln kann“, meint Wichmann.

    Während der anschließenden Nachmittagsbetreuung gibt es nicht nur pädagogische Angebote. Immer kommt die Gruppe zwischendurch in der Küche zusammen – beispielsweise zum gemeinsamen Kuchenbacken. Und zahlreiche weitere Aktive und Besucher im MJC nutzen die Kochzeile ebenfalls. Bei Konzerten wird Essen fürs Team zubereitet oder für Hoffeste mit Hunderten Besuchern gerührt.

    Das Ganze hat allerdings einen Haken: Dem Ansturm von Engagement aus Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit ist die wenige Quadratmeter große Küche nicht mehr wirklich gewachsen. Vor acht Jahren hatte der Mergener Hof die alte Lehrküche von den Stadtwerken gebraucht übernommen und seitdem stark genutzt. Ein Ofen hat bereits den Geist aufgegeben. Und ein weiterer Unsicherheitsfaktor kommt hinzu. Die Lebensmittelkontrolleure der Stadt seien sehr freundlich und hätten die hygienische Situation gelobt, erzählt Wichmann. Weshalb man eine Betriebserlaubnis erhalten habe. „Aber sie signalisieren auch, dass wir für den Mittagstisch eigentlich eine Gastronomie-Küche bräuchten“, ergänzt er. Bei sich ständig verschärfenden Vorschriften in der Lebensmittelkontrolle sei schwer abzuschätzen, wie lange man noch eine Genehmigung erhalte.

    Eine gastro-taugliche Einrichtung aus Edelstahl kostet allerdings selbst gebraucht eine ganze Stange Geld. Der Mergener Hof ist in der Jugendarbeit als gemeinnütziger Verein aktiv und wird bei seinen laufenden Kosten unter anderem vom Bistum und der Stadt Trier unterstützt. Es sei aber nicht möglich, große Rücklagen, wie für die jetzt geplante Anschaffung, zu bilden und aufgrund der Gemeinnützigkeit auch gesetzlich nur eingeschränkt erlaubt, erläutert Wichmann. Deshalb habe das Haus Kontakt zu Stiftungen und Förderern der Jugendhilfe gesucht und auch einige Zusagen erhalten.  „Der Round Table Club will beispielsweise in diesem Jahr den Erlös von seinem Stand am Altstadtfest spenden“, freut sich der Geschäftsführer.

    Doch insgesamt müssten aktuell noch rund 26 000 Euro zusammengetragen werden. Durch „Meine Hilfe zählt“ hofft man daher, den Unterstützerkreis zu erweitern.

    Gespendet werden kann für die Edelstahlschränke, neue Küchengeräte sowie die Kosten für die Elektro- und Wasserinstallation. Wer die Kinder- und Jugendarbeit rund um Mittagstisch mit Nachmittagsbetreuung am Mergener Hof fördern möchte, hat über die Projektnummer 58895 hierzu die Möglichkeit.

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  • Studierende helfen Flüchtlingen

    „Meine Hilfe zählt“: Angehende Juristen beraten kostenlos Asylbewerber – TV-Leser können die Refugee Law Clinic Trier unterstützen.

    Von Katja Bernardy

    Trier  Seit zwei Jahren helfen auch in Trier Jura-Studenten Geflüchteten, sich im Paragrafendschungel zurechtzufinden. Einer der ersten Mandanten der ehrenamtlichen Berater war Hamza Sayed Abdullah. Als Minderjähriger, ohne Eltern an seiner Seite, ist er vor dem Krieg aus Syrien geflohen. Denn als Heranwachsender wäre er zur Wehrpflicht in der syrischen Armee herangezogen worden und hätte für das Assad-Regime kämpfen müssen. Wer den Dienst verweigert, wird vom Militär verfolgt. Über den Libanon, die Türkei ist er nach Griechenland geflohen und seit 2015 in Deutschland – in Trier. So ist es im Magazin der Refugee Law Clinic Trier zu lesen.

    Seit 2016 gibt es die Refugee Law Clinic (RLC) auch an der Mosel (der TV berichtete) und aktuell in rund weiteren 30 Städten in Deutschland. Hinter den RLC verbergen sich Vereine, die sich zum Ziel gesetzt haben, Flüchtlingen kostenlos zu ihrem Recht zu verhelfen. Denn Menschen wie Hamza Sayed Abdullah, die in einem fremden Land ankommen und Schutz suchen, müssen sich unter anderem in einem Dschungel aus Paragrafen zurechtfinden. Die fremde Sprache macht dies noch schwieriger.

    Weil der junge Syrer, so wie viele Geflüchtete, unsicher war, was mit ihm passieren würde, hatte er sich an die RLC Trier gewandt. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge war er zu diesem Zeitpunkt bereits angehört worden. Einen Tag bevor er den ersten Beratungstermin mit den Trierer Jura-Studierenden hatte, wurde er als Flüchtling anerkannt. Den Termin hat er trotzdem genutzt. Denn Hamza Sayed Abdullah wollte wissen, wie seine Eltern, die ältere Schwester und der jüngere Bruder, die noch in Damaskus lebten, nach Deutschland nachkommen könnten. Die jungen RLC-Berater haben ihm erklärt, unter welchen Umständen ein Familiennachzug möglich ist, sie haben beim Erstellen eines Visumantrags der Eltern an die deutsche Botschaft in Damaskus geholfen.

    Georg Kuhs ist Vorstandsvorsitzender des Vereins Refugee Law Clinic Trier. „Seit dem Start im Jahr 2016 hatten wir 114 Beratungen“, sagt er. 39 mal sei es um Familienzusammenführung, 20 mal um abgelehnte Asylbescheide, 16 mal um Anhörungsvorbereitungen und 39 mal um sonstige Themen gegangen. Mittlerweile zählt der Verein 180 Mitglieder.

    Die Jura-Studierenden opfern nicht nur ihre Zeit für die Beratungen, sie bilden sich auch freiwillig weiter. Denn alle Vereinsmitglieder, die beraten wollen, müssen ein aus Vorlesungen, Tutorien und Hospitationen bestehendes Ausbildungsprogramm durchlaufen. So erwerben sie die notwendigen theoretischen Kenntnisse im Asyl- und Ausländerrecht, und mit Hilfe der Hospitationen erfahren sie, was die Beratung praktisch bedeutet. Schirmherrin des Ausbildungsprogramms ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

    Vor Kurzem wurde der mittlerweile dritte Ausbildungsdurchgang an der Uni Trier abgeschlossen. 52  Jura-Studierende hatten daran teilgenommen.

    Die RLC-Berater tragen ehrenamtlich und ohne eine Aufwandsentschädigung zu erhalten, dazu bei, dass Geflüchtete die ihnen zustehenden Rechte wahrnehmen können. Die Beratung durch die RLC ist häufig die einzige Form der Unterstützung im Asylverfahren für Geflüchtete.

    Unter dem „Meine Hilfe zählt“-Projekt mit der Nummer 58019 bittet der Trierer Verein um finanzielle Unterstützung, um Büromaterialien und Telefonkosten, die Ausbildung der Berater und etwa den Druck von Flyern und Plakaten bezahlen  zu können. Denn auch Öffentlichkeitsarbeit ist Teil des ehrenamtlichen Engagements. Die angehenden Juristen beziehen, jetzt wo rechtspopulistische und rassistische Töne wieder salonfähiger werden, klar Stellung für Menschlichkeit und gegen Fremdenhass. So steht es auf der Internetseite der TV-Spendenplattform „Meine Hilfe zählt“. Sie treten für die universale Geltung von Menschenrechten ein. „Und befähigen Asylsuchende dazu, diese Rechte wahrzunehmen“, sagt Vorsitzender Georg Kuhs.

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  • Bänke zum Lernen, Honig als Lichtblick

    Der Verein Konga Freundeskreis Tshuapa bittet um Spenden, damit Kinder in Zentralafrika lernen und Familien überleben können. Eine neue Initiaitive der Hilfsaktion des Trierischen Volksfreunds.

    Von Katja Bernardy

    Trier Mitten in Afrika erstreckt sich der zweitgrößte tropische Regenwald der Erde. Wissenschaftler sind fasziniert von dem ausgeklügelten Ökosystem, Umweltschützer  bezeichnen diesen Flecken Erde als grünes Herz Afrikas, Waldvölker als ihr Zuhause. Das Leben im afrikanischen Regenwald hat seine Tücken.

    Das Bild, das Mitglieder des  Vereins Konga Freundeskreis Tshuapa vom Wohnen am Tshuapa-Fluss zeichnen, erschüttert: Der Regenwald ist dort reich an Tier- und Pflanzenarten, aber die Menschen sind oft bitterarm. Deshalb fördert und unterstützt der Verein die Bewohner in dieser Region. Wer im Internet nach dem Verein sucht, stößt auf dessen Homepage und auf  zahlreiche Berichte über beispiellose Aktivitäten: von 15 Jahren Partnerschaft mit Regenwaldvölkern am­ ­Tshuapa-Fluss, von Besuchen aus und im Kongo ist die Rede. Von Weihnachtsmarktständen, Straßenaktionen, um auf die Situation Waldvölker aufmerksam zu machen, und von „Meine Hilfe zählt“-Projekten wird berichtet.

    Aktuell bittet der Projekt-Verantwortliche Wolfgang Leinen um Spenden für zwei Projekte: Zum einen für sogenannte Elefantenfuß-Schulbänke und zum anderen für die Einführung bäuerlicher Familienimkereien.

    Vor fünf Jahren war der Verein mit einem Schulbankprogramm gestartet. Es beinhaltet, dass  Schulen mit stabilen Schulbänken ausgestattet werden. Damit die Kinder nicht mehr im Staub oder auf mitgebrachten Notbehelfen und ohne Schreibunterlage lernen müssen. „Eine robuste Schulbank, vor Ort gefertigt, kostet rund 15 Euro. Darauf haben bis zu vier Kinder Platz“, schreibt Leinen im Blog des „Meine Hilfe zählt“-Projektes.

    Neun Schulen am Tshuapa-Fluss, darunter eine Krankenpflegeschule und ein Kinderhilfszentrum, konnten bislang mit den Bänken ausgestattet werden. Die Kinder besuchten nun mit Stolz die Schule, beschreibt Leinen. Selbst im tiefsten Regenwald seien Schuluniformen Pflicht. Die Kinder hüteten ihre Schulkleidung wie einen Schatz. Sie scheinen zu ahnen, dass Bildung der wichtigste Schlüssel zu Entwicklung ist. Allerdings sitzen in rund 280 Schulen, meist in abgelegenen Dorfschulen, immer noch Kinder auf staubigen Böden. Das möchte der Konga Freundeskreis Tshuapa ändern: Eine Schulbank kostet so viel wie ein Kinobesuch mit Popcorn und Limo  in Trier.

    Projekt Nummer zwei unterstützt Familien beim Aufbau von Imkereien (der TV berichtete). Abgeschiedenheit, die Folgen eines Krieges um die Jahrtausendwende und daraus folgende Wilderei prägen bis heute das Leben der Menschen am Nebenfluss des Kongos. Traditionelles Jagen ist fast aussichtslos, Epidemien machen Viehhaltung zum Glücksspiel. Der Lichtblick heißt Imkerei. Denn Zucker ist teuer und Honig bei Händlern begehrt. Deshalb unterstützt der Verein eine kongolesische Selbsthilfeorganisation aus Waldbauernfamilien, die Familienimkereien aufbaut.

    Bei all seinem Tun bindet der Konga Freundeskreis Tshuapa immer Organisationen und das Können der Menschen vor Ort mit ein. Handwerker der Waldvölker etwa fertigen die Schulbänke an. Die deutschen Vereinsmitglieder beraten, begleiten und unterstützen die Projekte von Organisationen vor Ort im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und Nachhaltigkeit.

    Spender schlagen die sprichwörtlichen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie helfen, die Lebensbedingungen der Waldvölker im afrikanischen Regenwald zu verbessern, und sie sorgen mit jedem Euro dafür, dass ihre eigenen Kinder bessere Luft zum Atmen haben. Denn  der Regenwald ist das Herz Afrikas und die Lunge der Erde.

    TV-Leserinnen und -Leser können für das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Regenwald schützen: Einführung bäuerlicher Familienimkerei im Kongo fördern“ unter der Nummer 51888 und für das Projekt „Elefantenfuß – Schulbänke für Entwicklung im Regenwald“ unter der Nummer 50785 spenden.

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  • Jedes vierte Kind wird keine fünf Jahre alt

    Der Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania bittet um 8000 Euro für den Bau eines dringend notwendigen Krankenhauses. Ein Projekt der TV-Aktion: Meine Hilfe zählt!

    Von Katja Bernardy

    Trier/Moshi Clara war in Tansania. Auf der Internetseite eines Urlaubsanbieters wirbt die Touristin für einen Besuch des Landes, das sich auf  rund 950 000 Quadratkilometern im Osten Afrikas erstreckt.  „Dort könnt ihr die Big Five während einer Safari sehen.“ Die Big Five (übersetzt: großen Fünf) sind  Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn. „Ihr könnt den gigantischen Kilimandscharo bestaunen oder auf die bekannten Massai treffen.“ Ein paar Zeilen weiter lockt sie mit Sansibar. Allein der Inselname lässt schönsten Träumen Raum.

    Doch das Land mit seinen atemberaubenden Schönheiten, die Urlaubsportale und Besucher preisen, hat eine alltägliche Seite voller Trauer und Verzweiflung: 75 von 1000 Neugeborenen sterben, oft an Krankheiten wie Durchfall, Lungenentzündung oder  Masern. Auch viele Mütter überleben die Geburt nicht (9,5 von 1000). Nicht einmal die Hälfte der Geburten kann medizinisch betreut werden. Ein Viertel aller geborenen Kinder erreicht nicht das fünfte Lebensjahr, weil etwa Schutzimpfungen, Medikamente und auch das Wissen um deren korrekten Einsatz fehlen. Diese erschreckenden Zahlen nennt der Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania auf seiner Internetseite.

    Die Stadt in Tansania, um die es in diesem Projekt von Meine Hilfe zählt geht, heißt Moshi. Sie liegt 42 Kilometer vom hohen Gipfel des Kilimandscharo entfernt, unweit der Grenze zu Kenia. Die medizinische Versorgung in den Dörfern rund um die Stadt am Südhang des Kilimandscharos bezeichnet Eduard Kimmlingen auf der Spendenplattform  des Trierischen Volksfreunds als einzige Katastrophe. Kimmlingen ist verantwortlich für das Meine Hilfe zählt-Projekt, dem Bau eines Kinderkrankenhauses durch den Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania. Vor wenigen Wochen hat sich das engagierte Vereinsmitglied selbst ein Bild von dem 2010 gestarteten Großprojekt in Tansania gemacht.

    „Wir hoffen, Anfang nächsten Jahres mit dem Betrieb starten zu können“, sagt er. Zurzeit würden die ersten beiden Etagen innen ausgebaut. Zwei weitere Etagen seien noch im Rohbau.  Und er verdeutlicht, dass die Kinderhilfe dringend weiter auf Spenden angewiesen sei.

    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn das Krankenhaus bedeutet, dass unter anderem auch Kinder und Mütter nicht mehr sterben müssen, nur weil es an medizinischer Versorgung mangelt.

    Hunderte Patienten sollen im Krankenhaus stationär behandelt werden können. Eine Station ist für Mütter und Kinder vorgesehen. Geplant ist eine Rundumversorgung, während und nach der  Geburt – inklusive Aufklärung. Zwei Operationssäle und eine Ambulanz für das Einzugsgebiet mit 150 000 Menschen entstehen. Ärzte und Schwestern kommen aus Tansania, ausländische Ärzte unterstützen mit ihrem Wissen. Eduard Kimmlingen appelliert an die Menschen in Deutschland: „Helfen Sie mit, dass das Krankenhaus weitergebaut und weniger Menschen, darunter viele Kinder, an Krankheiten sterben, die leicht behandelbar wären.“

    Unter www.volksfreund.de/meinehilfe können TV-Leserinnen und –Leser können dieses Projekt unter der Nummer 50951 unterstützen. Es fehlen noch 8144 Euro – weniger als die Kosten für zehn Handys der neunten Generation einer bekannten Marke. Lebenshilfe für die Kinder in Tansania bedeutet Überlebenshilfe eines Landes.

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  • Sie wollen Europa zeigen, was Trier kann

    Damit die Teilnahme der Trierer Rollstuhlbasketballer am Europacup nicht am Geld scheitert, bittet der RSC Rollis e.V. um Spenden.

    Von Katja Bernardy

    Trier Da geht noch was. Die Doneck Dolphins Trier können auch Europa. Das haben sie schon zweimal bewiesen. Auch in der aktuellen Bundesligasaison haben die Rollstuhlbasketballer bereits die Play-Offs erreicht, also die Runde, in der die vier besten Mannschaften um die  Deutsche Meisterschaft spielen. Jetzt wollen die Dolphins auch Europa zeigen, dass Trier ganz vorne dabei ist.

    Doneck ist der Firmenname eines großen Sponsors, ohne den der kleine Verein nicht existieren könnte. Dolphins hat sich das Team vor Jahren genannt. Vorstandsmitglied und Teammanager Günter Ewertz erinnert sich an die Taufe. „Damals war es in, sich einen  Tiernamen zu geben. Wir haben uns den Delfin ausgesucht, weil die Eigenschaften dieses Tiers zum Team passen: kampfstark, intelligent und schnell.“

    Wer einmal in den Zuschauerreihen gesessen und die Rollstuhlbasketballer live erlebt hat, wird der Namensgebung sofort zustimmen – und Spiel und Atmosphäre nie vergessen: perfekter Umgang mit Ball und Rollstuhl, blitzschnell, Flüge durch die Luft, volle Einsatzbereitschaft, Freudenfeuer.

    Ewertz wünscht dem Team aus drei Frauen und sechs Männern, „dass es die Chance hat, in Europa zu zeigen, dass Trier nicht nur eine schöne alte Stadt ist, sondern einen Top-Club hat.“

    Bis Juli müssen sich die Dolphins, die zum Verein RSC Rollis Trier gehören, für den Europa-Cup anmelden. Bis Juli muss sicher sein, dass der RSC  eine ordentliche Finanzspritze erhält. Denn der Verein muss trotz sportlicher Höchstleistungen mit dem geringsten Etat in der vermeintlich stärksten Liga der Welt auskommen. Eine ausschließlich vom Verein gestemmte Teilnahme am Europacup würde  dem RSC den Boden unter den Füßen wegziehen.

    Wie bedeutend es für das Team ist, sich europaweit messen zu können, kann jeder sich ausmalen. Spielertrainer Dirk Passiwan: „Der Europacup ist das i-Tüpfelchen auf die Saison.“ Er sei für jeden Spieler und den Verein eine Riesennummer und Herausforderung. Passiwan, der zum 20. Mal die Krone des Topscorers, also desjenigen, der die meisten Punkte erzielte,  gewinnen konnte, spielt seit 1990 fast durchgehend für die Dolphins.

    Doch für die Trierer 1a-Sportler bedeutet das Anreisen zu Turnieren auch immer, viele Dinge im Vorfeld zu klären: Für die bisherigen Teilnahmen am Europacup in Spanien und in der Schweiz mussten  etwa behindertengerechte Busse geordert werden.  Jeder Spieler des Teams ist auf einen Rollstuhl angewiesen, zusätzliche Sportrollstühle und das Gepäck müssen verstaut werden. Auch das Fliegen ist manchmal kompliziert. „Es gibt Fluggesellschaften, die nehmen pro Flug nur zwei Menschen mit einer Behinderung mit“, sagt Ewertz. Das heißt, das Team muss auf mehrere Flüge verteilt reisen.

    Noch steht nicht fest, wo der Europacup stattfindet, die Auslosung steht noch an. „Je nachdem, wo es hingeht, erhöhen sich die Kosten“, sagt der Teammanager. Neben den Kosten für behindertengerechte Busse fallen Teilnahmegebühren an, Übernachtung und Verpflegung müssen bezahlt werden. Über das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Europacup Teilnahme für die Rollstuhlbasketballer Doneck Dolphins Trier“ hofft der Verein, rund 15 000 Euro an Spenden sammeln zu können. Das ist ein finanzieller Klacks im Vergleich zu Ablösesummen im Profifußball. Für den Trierer Verein ist es aber eine Riesensumme.  13 Prozent des benötigten Geldes sind bereits gesichert. „Helfen Sie mit Ihrer Spende, unseren tollen Sportlerinnen und Sportlern, diesen Traum wahr werden zu lassen“, appelliert Ewertz an TV-Leserinnen und -Leser. Spenden können unter der Projektnummer 60380 eingezahlt werden.

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Wir unterstützen zur Zeit 88 Projekte!
  • Veröffentlicht am 8 Juni 2018
    Ort: Jünkerath, Deutschland, Projektnummer: 63017

    Haustiere dürfen nicht hungern

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      finanziert
    • 860 EUR
      fehlen noch
    • 9
      Unterstützer

    Der Tierteller Eifel e.V. wurde gegründet, um hilfebedürtige Mitbürger mit Tieren zu unterstützen, indem diese bei uns Tierfutter, Leckerlis und Zubehör erhalten. mehr...

  • Veröffentlicht am 18 Mai 2018
    Ort: lissendorf - Eifel, Deutschland, Projektnummer: 62577

    Hilfe für Tim ( 48/ 1 -2018 )

    • 2%
      finanziert
    • 4.890 EUR
      fehlen noch
    • 5
      Unterstützer

    Hilfe für Tim ( 48 / 1 - 2018 )Tim ist ein 8 Monate alter Junge aus der Eifel , der bereits bei der Geburt mit nicht normaler Kopfform zur Welt kam.Bei ihm wurde schwere Brady- Plagiocephalus mit massiver Schädelbasisrotation und earshift festgestellt , desweiteren zentrale Koordinationsstörungen,vertebrale Dysfunktionen und stadomotorische mehr...

  • Veröffentlicht am 14 Mai 2018
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 62492

    Spenden für die Tiertafel Trier

    • 73%
      finanziert
    • 400 EUR
      fehlen noch
    • 22
      Unterstützer

    Die Trierer Tiertafel e.V. wurde im Dezember 2017 in Trier gegründet um Mitbürgern zu helfen, die finanziell oder körperlich, kurzfristig oder langfristig nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und artgerecht zu ernähren bzw. zu pflegen. mehr...

  • Veröffentlicht am 5 Februar 2018
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 60380

    EUROCUP Teilnahme für die Rollstuhlbasketballer DONECK DOLPHINS TRIER

    • 78%
      finanziert
    • 3.440 EUR
      fehlen noch
    • 14
      Unterstützer

     Die Rollstuhlbasketballer des RSC-Rollis Trier e.V. haben sich schon bis in die Play-Offs durchgekämpft. Eine grandiose Leistung der Dolphins Trier, die mit dem geringsten Etat in der vermeintlich stärksten Liga der Welt, es unter die Top 4 geschafft haben! Auch die Teilnahme am Pokalfinale, dem Final-Four ist sicher. Damit sind sie auch für mehr...

  • Veröffentlicht am 28 Dezember 2017
    Ort: Trier, Deutschland, Projektnummer: 59617

    Café Welcome- interkultureller Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete

    • 5%
      finanziert
    • 4.260 EUR
      fehlen noch
    • 3
      Unterstützer

    Noch immer nimmt die Situation von Asylsuchenden bzw. Geflüchteten einen bedeutsamen Aspekt vieler gesellschaftlicher und politischer Debatten ein. Unabhängig von Obergrenzen und Verteilungsschlüsseln steht die Gesellschaft vor einer enormen Aufgabe. Die Herausforderung der nächsten Jahre liegt in der sozialen Integration der Menschen, die zu mehr...

  • Veröffentlicht am 18 Dezember 2017
    Ort: Gornhausen, Deutschland, Projektnummer: 59426

    Inklusiver Ferienspaß für Kinder/Jugendliche mit und ohne Autismus

    • 11%
      finanziert
    • 7.500 EUR
      fehlen noch
    • 1
      Unterstützer

    Wir möchten nach einer einjährigen Pause unsere erfolgreiche Ferienfreizeit aus 2015 und 2016 gerne wieder anbieten, da viele Kinder und Eltern uns darum gebeten haben. mehr...

  • Veröffentlicht am 5 Dezember 2017
    Ort: Wolsfeld, Deutschland, Projektnummer: 59083

    Ferien für Kinder aus der Region

    • 46%
      finanziert
    • 4.376 EUR
      fehlen noch
    • 5
      Unterstützer

    Der Verein organisiert und führt Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche in der Eifel und Umgebung durch. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien, die sonst kaum eine Möglichkeit haben, an kostenlosen Bildungsangeboten oder auch Ferienfreizeiten teilzunehmen.   Wir sehen uns in der mehr...

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  • Gesamtbedarf 2.522.484 EUR
  • davon offen 445.434 EUR
  • Gesamtspenden 2.077.050 EUR
  • entspricht 82.3 %
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