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Veröffentlicht am 13 Juni 2017
Von Martin Recktenwald

Bienen bessern Lebensunterhalt armer Bauern auf

"Meine Hilfe zählt" fördert Familienimkerei im Regenwald, unterstützt herrenlose Haustiere und ermöglicht ambulante Pflege für schwerstkranke Kinder.

Trier Der Hauptteil des Projekts zur Einführung von Familienimkerei in den Dörfern am kongolesischen Tshuapafluss ist erfolgreich abgeschlossen - zum wesentlichen Teil dank der Spenden bei "Meine Hilfe zählt". 4 980 Euro sind dadurch bereits in das Regenwald-Vorhaben geflossen.
"Die Bienenkästen (Beuten) sind gebaut und die vier Bienenstände installiert", freut sich der Verein Konga - Freundeskreis Tshuapa, der von deutscher Seite aus die Initiative unterstützt. Jetzt gehe es darum, die Nachhaltigkeit dieser neuen Landwirtschaftsform für die armen und isolierten Waldbauernfamilien zu sichern. Dies sei zugleich auch Baumschutzmaßnahme und diene dem Regenwalderhalt. Zu diesem Zweck sind eine Supervision der Bienenstände und eine weitere Schulung der Bauern in der zweiten Hälfte dieses Jahres vorgesehen. "Die Mitglieder der Selbsthilfeorganisation ,Fadecom’ haben Sammlungen durchgeführt, um mit ihrem Eigenbeitrag das wichtige Projekt zu stärken", berichtet Konga von der Resonanz vor Ort in Afrika. Auch bei "Meine Hilfe zählt" kann weiterhin gespendet werden: unter der Projektnummer 51888.
Bei einem anderen, von Bitburg aus gelenkten Vorhaben geht es weniger darum, was Tiere für den Menschen tun können, sondern welche Unterstützung im umgekehrten Fall geleistet werden kann. Die "Tierhilfe Eifelkreis" bedankt sich für den jüngsten, 1 350 Euro starken Kraftschub durch die TV-Leser. "Das gespendete Geld verwenden wir für Futter und Tierarztkosten von Pflegekatzen und herrenlosen Katzen", erläutert der Verein. Viele dieser Tiere müssten zunächst mit Fallen eingefangen werden, da sie nach der Verwahrlosungszeit keineswegs mehr handzahm sind. Nur so sei sicherzustellen, dass kranke und verletzte Streuner beim Tierarzt versorgt werden.
Aktuell sammeln die Tierfreunde für ihre Pflegekatze Lisbeth. Bereits 2015 sei die heute circa 15 Jahre alte Katzendame im Zuge einer Kastrationsaktion in ihre Obhut gelangt. Sie benötige aufgrund eines Leberschadens gutes Futter und Betreuung durch den Tierarzt. Ein zugewachsener Tränenkanal mache ihr ebenfalls zu schaffen. Mit 500 Euro setzt der Verein die Kosten für Lisbeths Versorgung an. Wer die Tierhilfe Eifelkreis unterstützen möchte, kann unter der Projektnummer 12870 spenden.
Um Hilfe für schwerkranke Kinder in der Pflege-Phase nach Entlassung aus dem Krankenhaus bemüht sich der Verein "Nestwärme" in Trier. Ein Pflegebett und Gerätewagen für die medizinische Versorgung möchte man zu diesem Zweck anschaffen. Bei "Meine Hilfe zählt" sind in der vergangenen Woche 345 Euro in den Topf für dieses Vorhaben geflossen. Weitere 3720 Euro fehlen jetzt noch - Pflegebetten sind komplizierte Konstruktionen und dementsprechend kostspielig.
Für betroffene Kinder und ihre Eltern wäre das geplante Angebot zur Brückenpflege eine große Entlastung, ist man sich bei "Nestwärme" sicher. Gemeinsam mit Mutter oder Vater könnten sie dann einige Tage bis Wochen in einer bedarfsgerecht ausgestatteten Einrichtung wohnen - individuelle Betreuung und professionelle Begleitung durch staatlich examinierte Pflegekräfte inklusive. So bleibe den Betroffenen eine Übergangszeit zwischen Klinikaufenthalt und häuslicher Pflege. Eltern könnten sich in geschützter Atmosphäre mit den Anforderungen von Pflege und dem Umgang mit lebensunterstützenden Geräten vertraut machen. Das erleichtere die eventuell notwendige Umgestaltung von Räumen im eigenen Zuhause.
Neben dem passend ausgestatteten Bett möchte "Nestwärme"" auch Gerätewagen für die ambulante Brückenpflege im Kinderkompetenzzentrum nahe der Trie rer Fußgängerzone kaufen. Darauf lassen sich viele medizinische Versorgungsgeräte so verankern, dass die Kinder ein gewisses Maß an eigener Mobilität gewinnen. Das Projekt ist bei "Meine Hilfe zählt" unter der Nummer 51345 eingegliedert.
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