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Veröffentlicht am 13 März 2015
Von Daniel John

Instrumente für Musiker mit Behinderung

Musizieren macht Spaß. Auch Menschen mit geistiger Behinderung können dabei ihr künstlerisches Potenzial entfalten. Ein Verein möchte das fördern. Weiteres neues Projekt in dieser Woche: eine Pflegeschule im Kongo.

Neumagen-Dhron/Ikela. Ärztemangel auf dem Land - das ist immer wieder ein Thema in der Region, auch der Volksfreund hat mehrfach darüber berichtet. Doch bei allen Problemen: Kaum vorstellbar ist im Vergleich dazu die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, dem früheren Zaire. Wolfgang Leinen vom Verein Konga berichtet, dass im dortigen Landkreis Ikela - so groß wie Rheinland-Pfalz, aber mit nur 300 000 Einwohnern dünn besiedelt - im Jahr 1991 die einzige Schule zur Ausbildung von Krankenpflegepersonal geschlossen wurde. Die Bürgerkriege, in deren Verlauf die Stadt Ikela mehr als die Hälfte ihrer Einwohner verlor, verschärften die Situation weiter. Erst 2009 errichtete eine Selbsthilfeorganisation der Waldbauern eine neue Pflegeschule, die ITM St. Théophile, für die der Verein Konga Unterrichtsmaterial spendete. Das Gebäude ist allerdings mangels finanzieller Möglichkeiten noch immer in einem nur halb fertigen Zustand: So haben die Unterrichtsräume bislang nicht einmal Türen. Der Verein Konga bittet daher um Spenden, damit neben Türen auch Zement, Fenster und Holzregale angeschafft werden können.
Wer mit dazubeitragen möchte, kann dies unter der Projektnummer 26803 tun.
Bei einem weiteren neuen Projekt geht es um Menschen mit Behinderungen in der Region. Der Verein AMME - Aktion Musiker für Musiker im Einsatz - möchte die Musikausbildung von Menschen mit geistiger Behinderung fördern und sucht dabei die Kooperation mit Förderschulen und Werkstätten. "Wir rechnen mit circa 80 bis 100 Musikschülern", schreibt Vereinsgründer Günther Möhlig - Hobbymusiker und Vater eines Sohnes mit Downsyndrom - in der Projektvorstellung und erklärt: "Der Unterricht macht ja nur Sinn, wenn jeder sein Instrument hat und damit auch zu Hause üben kann. Also brauchen wir rund 80 Instrumente wie Gitarre, Trompete, Klarinette, Saxofon, Percussion und Ähnliches." Weil diese Instrumente laut Möhlig "auch in gebrauchtem, gut erhaltenem Zustand nicht billig" sind, werden dafür insgesamt 16 000 Euro veranschlagt. Spenden sind unter der Projektnummer 26795 willkommen.
Auch von laufenden Projekten gibt es immer wieder Neues. Elke Reiter vom Kulturlabor berichtet aus der Auffangeinrichtung für Asylbegehrende: "Wir brauchten neue Bleistifte und Origami-Papier, damit wurden wunderbare Vögel gefaltet. Außerdem steht die Anschaffung von Malkitteln an." Die Projektnummer: 23804.
volksfreund.de/meinehilfe
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Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919. Im Verwendungszweck bitte die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben. Spenden ohne Angabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute. Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten.
Extra
Babynahrung, Decken, Matratzen, Seife: In einem Kinderheim im Zentrum der bolivianischen Stadt La Paz fehlt es an allem, was zum täglichen Leben notwendig ist. Der Wittlicher Verein Panuves will helfen und bittet um Spenden unter Projektnummer 12930. kat

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