Projektnummer: 51888
Veröffentlicht am: 24 Januar 2017

Yangambo , Demokratische Republik Kongo

Regenwald schützen: Einführung bäuerlicher Familienimkerei im Kongo fördern

  • 100%
    finanziert
  • 33
    Unterstützer
Gemessen am Artenreichtum ist der Regenwald am Tshuapafluss im Kongo ein Paradies. Für seine Bewohner, die Waldvölker, ist er aber nicht selten eine schwierige Lebenswelt, die ihnen nicht nur wegen der Abgeschiedenheit alles abverlangt, um den Familien ein Auskommen zu sichern. Durch die lange Kriegszeit um die Jahrtausendwende und die damit einhergehende Wilderei in grossem Stil durch bewaffnete Gruppen ist das Wild rar geworden. Die traditionelle Jagd ist fast zum Erliegen gekommen. Ersetzt wurde sie durch die kleinbäuerliche Viehhaltung  von Schweinen, Ziegen Hühnern. Diese Selbstversorgung, die auch der Bezahlung von Kleidung, Schul- und Krankheitskosten dient (eine Versicherung gibt es nicht, wohl aber eine Schulpflicht...), ist regelmässig bedroht durch Epidemien, die ganze Bestände in der Region vernichten. Die proteinreichen Raupen gibt es nur periodisch, drei Monate pro Jahr. Die Folge sind Mangelversorgung, vor allem der Kinder, die durch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Mais und Soja nur wenig gemildert wird, und ernährungsbedingte Krankheiten. Der Zugang zu den Märkten ist mangels Infrastruktur sehr aufwendig - so werden z.Bsp. die grossen Maissäcke auf dem Fahrrad bis zu 250 km zu den Abnehmern in der Provinzhauptstadt geschoben. Auch das nicht selten auf Kosten der Gesundheit. Mangels Käufer und angesichts schlechter Verkaufspreise wird aus Mais und Maniok der lokale Alkohol "Lotoko" gebraut, der bei traditionellen Anlässen seinen festen Platz hat und so hilft, die Ausgaben der Familien zu finanzieren. Natürlich nicht ohne Nebenwirkungen für andere...  Ein Lichtblick ist der wilde Honig: Zucker kostet auf den lokalen Märkten ein Vermögen und der Honig ist auch bei den ambulanten Händlern aus den Städten sehr begehrt. Leider ist die traditionelle Honigwirtschaft nicht nachhaltig: um an den Honig zu kommen, werden die Bäume, die die Bienenvölker beherbergen umgehauen und dann ausgenommen. Geschieht dies unter Missachtung der Dorfgrenzen, kommt es zudem zu Streit und Konflikten. FADECOM, gegründet als Selbsthilfeorganisation von Waldbauernfamilien in der Chefferie Nokle, möchte dies ändern und eine nachhaltige bäuerliche Honigwirtschaft einführen. Unterstützt werden die Mitglieder von erfahrenen Ressource - Personen in landwirtschaftlicher Entwicklung, wie zum Beispiel der Theresienschwester Christine, die seit Jahrzehnten Land- und Fischwirtschaft in der Regenwalddiözese Bokungu - Ikela betreibt. Austausch und Besuche in erfolgreichen Imkereiprogrammen in Mbandaka und bei Songa Nzila, Frauenselbsthilfe und Konga - Partner im Bas - Congo, legen den Grundstein für das Imkereiprojekt, an dem in der ersten Phase 50 Familien teilnehmen. Ein erfahrener Imker aus Mbandaka konnte für die Schulung der Neu - Imker im Tshuapa - Regenwald gewonnen werden. Da die Kosten für die Einführung der Imkerei und die ersten Bienenkästen die Mittel der Bauernselbsthilfeorganisation übersteigen, haben sie sich an den Konga - Freundeskreis Tshuapa e.V. gewandt mit der Bitte um Unterstützung. 

Was benötigt wird
  • Schulung der Neu-Imker in der Honigverarbeitung

    6 Monate nach der Einführung folgt mit der Honigernte die Schulung der Neu - Imker in Honigverarbeitung und - vermarktung. Gelegenheit auch zu Vertiefung, Austausch und Behandlung aufgetretener Fragen. Ausbilder sind wieder die Experten aus Mbandaka.
    • 100%
      finanziert
    • 850 EUR
      Gesamtbedarf
  • Sauberraum für die Honigverarbeitung

    Zur 1.Honigernte kamen auch die Insekten.Da die Häuser keine Fenster haben,wollen wir den geplagten Imkern im Ringen um den Honig einen Vorteil verschaffen +sie im Bau 1Sauberraumes sowie mit 1Minimalausstattung unterstützen. Ein Haus steht zur Verf.
    • 100%
      finanziert
    • 3.000 EUR
      Gesamtbedarf
  • Bereitstellung von 100 Bienenkästen

    Die Bienenkästen, "Beuten", werden lokal in Handarbeit hergestellt von den Säge -Ateliers im Wald und Schreinern in den Dörfern: Arbeit und Brot für die Handwerkerfamilien. Inbegriffen sind Gebühren und Unterhaltsarbeiten bis zur ersten Honigernte.
    • 100%
      finanziert
    • 3.000 EUR
      Gesamtbedarf
  • Kampagnekosten

    Da die Bauernselbsthilfeorganisation FADECOM nur über (zu) geringe Eigenmittel verfügt, soll sie bei der Markteinführung unterstützt werden: Sensibilisierung/Verkaufsorganisation, Honig&Bienenwachskerzen/nebenprodukte, Kommunikation, Dokumentation.
    • 100%
      finanziert
    • 300 EUR
      Gesamtbedarf
  • Begleitung und Beratung der Neu - Imker vor Ort

    Vor und nach der Einführungsschulung werden die dezentral tätigen Neu-Imker in der Chefferie Nkole durch den Projektleiter begleitet um Nachhaltigkeit und Erfolg des Projektes sicherzustellen. Motorrad und Treibstoffkosten müssen aufgebracht werden.
    • 100%
      finanziert
    • 300 EUR
      Gesamtbedarf
  • Schulung: Einführung in die Imkerei

    50 Neu - Imker aus den Bauernfamilien der Selbsthilfe sollen ausgebildet werden. Kosten für die Einführungsschulung: Reise und Verpflegung der Ausbilder aus Mbandaka (750 Fluss -km, nächstgelegene professionelle Imkerei), Vergütung und Organisation.
    • 100%
      finanziert
    • 850 EUR
      Gesamtbedarf
Blog-Beiträge
  • Veröffentlicht am 9 Oktober 2018, 16:41 Uhr

    Ich habe 197,50 € Spendengelder erhalten

    Die Spenden werden zum Bau des Honighauses verwendet. Nach der erfolgreichen Einführung der bäuerlichen Honigwirtschaft in der Chefferie des Nkole im Tshuapa - Regenwald der Demokratischen Republik Kongo dient die dritte Phase der Stabilisierung des Pionierprogramms der Waldbauernselbsthilfe FADECOM:  der Regenwald, die grüne Weltlunge, wird geschützt dank der Ablösung der traditionellen Baumfäll-Honiggewinnung durch Familienimkerei. Das Leuchtturmprojekt ermöglicht der extrem armen Bevölkerung ein auskömmlicheres Leben durch regelmässiges Einkommen aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Herzlichen Dank Allen, die dazu ihren Beitrag leisten!regenwald.leben.mensch
  • Veröffentlicht am 21 August 2018, 16:13 Uhr

    Ich habe 260,00 € Spendengelder erhalten

    Der Honighausbau schreitet weiter voran. Palmdach und Mauern stehen.  Die Verputzerarbeiten sind fast fertig, berichtet der Leiter der Waldbauernselbsthilfe B. Loola. Probleme bereitete ein zusammengefallenes Gerüst. Ein Handwerker erlitt leichte Verletzungen und wird vom Dorfkrankenpfleger betreut. Arbeitsunfälle sind immer heikel, da die Menschen weder Kranken- noch Unfallversicherung haben und solche Ereignisse schnell Forderungen auch der Behörden an den Projektverantwortlichen auslösen.  Die Situation konnte beruhigt werden und der Kranke ist auf dem Weg der Besserung. Die Spendengelder dienen der Fertigstellung des Honighauses: Fussboden, Türen, Fenster,... alles aus lokalen Materialien mit lokalen Handwerkern. 
  • Veröffentlicht am 9 August 2018, 18:47 Uhr

    Der Bau des Honighauses hat begonnen

    Dank der grosszügigen Unterstützung der Volksfreundleser konnte mit dem Bau des Honighauses begonnen werden. Der Bauplatz im Regenwalddorf wurde angelegt, Lehmziegelsteine hergestellt und getrocknet, das schützende Palmdach aufgebaut, und aktuell wird das Fundament aus mit Zementmörtel verstärkten Lehmziegelsteinen gelegt.  Die Waldbauern sind mit Begeisterung bei der Sache, wie der Projektleiter und Gründer der Selbsthilfe, B. Loola berichtet. Er hat Fotos vom aktuellen Projektfortschritt geschickt, zwei haben wir hier in der Gallerie eingestellt. Auf der betterplace.org - Gallerie ist auch der Begleittext dazu lesbar.  Allen, die dazu beitragen, dass die erfolgreiche Einführung der Imkerei im Tshuapa - Regenwald nachhaltig die schwierigen Lebensbedingungen der Waldbauernfamilien verbessert, sei hiermit herzlich gedankt - auch im Namen der Freunde im Herzen Afrikas!
  • Veröffentlicht am 10 Juli 2018, 17:35 Uhr

    Ich habe 100,00 € Spendengelder erhalten

    Der Projektleiter für den Ersatz der traditionellen Baumfäll - Honigernte durch bäuerliche Honigwirtschaft ist im Projektgebiet. Dank der freundlichen Unterstützung der Spender kann mit dem Bau des Honighauses begonnen werden. Des weiteren wird er fehlende Ausrüstung ergänzen, vor allem für den Schutz der Neuimker vor wehrhaften Insekten. 
  • Veröffentlicht am 6 Juni 2018, 14:51 Uhr

    Ich habe 197,50 € Spendengelder erhalten

    Besuchen Sie unseren Regenwald - Pavillon am 23./24. Juni auf der Gartenmesse im SeeGarten von Losheim, Partnergemeinde von Bokungu Tshuapa Kongo RDC! Mit Kongo - Lieschen,  Raphia - Kunsthandwerk vom Tshuapa & more. 100% für die Selbsthilfeprojekte der Waldbauern. regenwald.leben.menschDer Projektleiter für den Ersatz der traditionellen Baumfäll - Honigernte durch bäuerliche Honigwirtschaft ist im Projektgebiet. Dank der freundlichen Unterstützung der Spender kann mit dem Bau des Honighauses begonnen werden. Des weiteren wird er fehlende Ausrüstung ergänzen, vor allem für den Schutz der Neuimker vor wehrhaften Insekten. 
  • Veröffentlicht am 24 Mai 2018, 20:57 Uhr

    Kongo - Pavillon auf dem Weltbürgerfrühstück Trier

    Besuchen Sie am 26. Mai unseren Regenwald - Pavillon auf dem Kornmarkt in Trier beim Weltbürgerfrühstück! Mit Kongo - Lieschen, Omas Pfennigbäumchen, Regenwaldchili, Raphia - Kunsthandwerk  und vielem mehr für die Selbsthilfeprojekte unserer Partner am Tshuapa - Fluss. Unser kulinarischer Beitrag: Falafel mit Regenwald-Chili. Bienvenu, welcome!
  • Veröffentlicht am 2 Mai 2018, 15:10 Uhr

    Ich habe 300,00 € Spendengelder erhalten

    In der dritten Projektphase geht es um Stabilisierung und Nachhaltigkeit der neu eingeführten bäuerlichen Honigwirtschaft. Aktueller Zwischenstand: In 4 Dörfern der Chefferie des Nkole im Tshuapa - Regenwald wurde je ein Bienenstand mit 25 Beuten eingerichtet. 100 Bienenkästen wurden dafür von lokalen Schreinern mit von den Sägeateliers handgesägten Brettern angefertigt. Seit Ende letzten Jahres läuft sukkzessiv die Honigernte, 25 Mitglieder der Waldbauernselbsthilfeorganisation FADECOM arbeiten dabei mit einem erfahrenen Imker zusammen. Bisher konnten fast 400 Liter Honig geerntet und verarbeitet werden. Dies geschieht in der Regel unter freiem Himmel bei Tageslicht. Dabei haben die Jungimker mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen: mangelnde Ausrüstung, beissende und stechende Insekten die auch etwas von dem "Biengold" abhaben möchten, Als Abhilfe soll ein Honighaus aus lokalen Baustoffen (Lehmziegel, Palmstrohdach, Türen, etc.) und Material aus der 1700 flusskilometer entfernten Hauptstadt errichtet werden (Ziment, Fliegengitter,  etc.).  Aktuell befindet sich der Projektleiter in Mbandaka am Kongofluss, von wo aus er wieder in die Projektregion reisen möchte um die Qualität der nachhaltigen Bauernwirtschaft dauerhaft zu sichern. Mit den zu überweisenden Mitteln kann er Baumateriel und fehlende Ausrüstung kaufen und über den Tshuapafluss in das Projekt im Regenwald schicken. 
  • Veröffentlicht am 10 April 2018, 17:21 Uhr

    Neues aus dem Regenwald

    Aus dem Tshuapa - Regenwald erreichen uns neue Fotos mit dem aktuellen Projektfortschritt (s. Galerie). Die zweite Honigernte hat begonnen. In Ermanglung einer Schleuder (Zentrifuge) werden die Waben von Hand ausgequetscht um das Bienengold zu gewinnen. Danach wird der Honig durch Filtration gereinigt. Die Finanzierung der dritten und letzten Projektphase soll die Imker - Ausrüstung sinnvoll ergänzen und den Bau eines einfachen Honighauses ermöglichen. Damit hat die Einführung der bäuerlichen Honigwirtschaft gute Chancen dauerhaft die traditionelle Baum-Fäll-Honiggewinnung abzulösen und den in extremer Armut lebenden Familien ein beständiges Einkommen zu sichern. Etwas mehr als ein Drittel der Finanzierung ist Dank grosszügiger Unterstützer beisammen. Wenn sich weitere Spender anschliessen, können wir den aktuell guten Lauf nutzen und den Erfolg des Regenwaldschutzengagements sicherstellen. Im Voraus. merci mingi! 
  • Veröffentlicht am 19 März 2018, 15:58 Uhr

    Neuigkeiten vom Bienen - Aufforstungsprojekt im Bas - Congo

    "Nous sommes toujours dans Nkunku&Bwiki et continuons à étendre le déploiement des ruches, nous avons même traversé la rivière Inkisi! Nous faisons traverser les ruches et matériels par pirogue! Si nous étions à l'équateur j'aurai fait fabriquer notre propre pirogue. Actuellement je suis entrain de tester les bacs en plastique comme ruche! Je te dirai les résultats de cette expérience ! Les ruches consomment les arbres que nous voulons protéger avec le projet Nkunku&Bwiki! ..." Augustin Konda schreibt, dass das vor über 5 Jahren gestartete Bienen - Aufforstungsprojekt immer noch weitere Kreise zieht. Mit dem Einbaum gehen die Bienenkästen (Beuten), jetzt auch in die Dörfer auf der anderen Flussseite. Auch die Technik bleibt nicht stehen: aktuell experimentieren die Engagierten der Selbsthilfeorganisation mit Bienenkästen aus Kunststoffkästen. Die sind wesentlich billiger als das in der Gegend seltene und kostbar gewordene Holz. Und zum anderen wollen die Aktivisten im seit jahrzehnten durch Raubbau entwaldeten Bas- Congo ja wieder aufforsten und nicht Bäume schlagen, um die Holzbretter für die Bienenkästen zu gewinnen. Der Biologe und Projektleiter Konda Ku Mbuta verspricht, uns die Ergebnisse ihrer Versuche wissen zu lassen. 
  • Veröffentlicht am 16 Januar 2018, 15:48 Uhr

    Ich habe 650,00 € Spendengelder erhalten

     Die Projektmittel leisten einen Beitrag zur Honigverarbeitung:  Sammlung, Filtern und Reinigen, Abfüllen in Transportbehältnisse und Transport zu den Märkten. Angestrebt ist eine Vermarktung in der Hauptstadt Kinshasa. Mit dem Erlös soll die Ausrüstung ergänzt werden (Filtergaze, Stechschutz,...). So ist die Ausstattung eines Reinraumes der Wunsch der Neuimker, um im Wettbewerb mit den zahlreichen Flug - Insekten bestehen zu können, die das Gold der Bienen anlockt und die Arbeit erschweren.  
  • Veröffentlicht am 19 Dezember 2017, 17:20 Uhr

    Ich habe 300,00 € Spendengelder erhalten

    Die Honigernte ist in vollem Gange, Nach der erfolgreichen Einführung der Familien - Imkerei geht es jetzt darum, aus den ersten Projektphasen zu lernen und die Nachhaltigkeit zu sichern. Die Neuimker möchten einen Sauberraum einrichten, um sich und den Honig bei der Reinigung und Verarbeitung besser vor Insekten zu schützen. 
  • Veröffentlicht am 5 Dezember 2017, 16:50 Uhr

    Ich habe 180,00 € Spendengelder erhalten

    Die Honigernte hat begonnen und damit die erfolgreiche zweite Projektphase der Einführung bäuerlicher Honigwirtschaft im Tshuapa  - Regenwald der Demokratischen Republik Kongo. Die Projektmittel leisten einen Beitrag zur Honigverarbeitung:  Sammlung, Filtern und Reinigen, Abfüllen in Transportbehältnisse und Transport zu den Märkten. Angestrebt ist eine Vermarktung in der Hauptstadt Kinshasa. Mit dem Erlös soll die Ausrüstung ergänzt werden (Filtergaze, Stechschutz,...). So ist die Ausstattung eines Reinraumes der Wunsch der Neuimker, um im Wettbewerb mit den zahlreichen Flug - Insekten bestehen zu können, die das Gold der Bienen anlockt und die Arbeit erschweren. 
  • Veröffentlicht am 12 Oktober 2017, 19:21 Uhr

    Kongo auf dem Losheimer Weihnachtsmarkt und Partnerschaftsdauerausstellung in der Touristinformation am Stausee Losheim

    Vormerken: Kongo - Ausstellung am Losheimer Weihnachtsmarkt 2./3.12. in der Eisenbahnhalle. Besuchen Sie uns am Partnerschaftsstand! Bienvenu und welcome im 15. Jahr der Partnerschaftsarbeit mit und für die Regenwaldvölker am Tshuapafluss, im 10. Jahr unserer kongolesischen Partnerselbsthilfeorganisationen FFPA "Freund des Bauern" und Fondation Lifala des Nkole, und vor dem 10 - Jahres - Jubiläum der feierlichen Unterzeichung der kommunalen Nord-Süd-Partnerschaft Losheim am See - Bokungu Kongo RDC. Auch unser gemeinnützig anerkannter Verein Konga e.V., Nachfolger des Tshuapa - Freundeskreises, wird nächstes Jahr 10... Grund genug - nicht nur für die Herausgabe eines Fotokalenders 2018 mit 10 ausgewählten Projekten, die Sie und uns durch das Jubiläumsjahr begleiten wollen... Wir freuen uns ! Übrigens: das ganze Jahr hindurch können Sie unseren Partnerschaftsstand in der Touristinformation am Losheimer Stausee besuchen. Aktuell mit gratis Produktepröbchen und Rezeptheften vom Fairen Handel! https://www.losheim-stausee.de/index.php?id=eisenbahnhalle0&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1424&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1430&cHash=ff1d0d8cb7a0ddbda11980e7c61ca72e 
  • Veröffentlicht am 5 September 2017, 15:16 Uhr

    Ich habe 109,75 € Spendengelder erhalten

    Im September steht die zweite Projektphase an: Evaluation und Nachschulung der Einführungsphase, Schulung in Honigverarbeitung und - vermarktung. 
  • Veröffentlicht am 12 August 2017, 16:30 Uhr

    Gute Nachrichten aus dem Kongo

    Gute Nachrichten aus dem Kongo - Regenwald: die Bienenvölker haben ihre neuen Behausungen angenommen. Laut dem Projektverantwortlichen und Gründer der Bauernselbsthilfe FADECOM "überschwemmen" die Wildbienen regelrecht die Beuten/Bienenkästen. Mitte September soll die 2te Projektphase erfolgen: Recyclage, Austausch und Schulung der Neuimker in Honigverarbeitung und -vermarktung. Nicht zuletzt, damit die Investition nachhaltig wird - und die Pioniere im Tshuapa - Regenwald viele Nachahmer gewinnen...
  • Veröffentlicht am 29 Juli 2017, 11:53 Uhr

    Halbzeit im Regenwald - Bienenprojekt

    Fotos und Zwischenbericht sind aus dem Kongo angekommen:  100 Beuten/ Bienenkästen haben die örtlichen Handwerker hergestellt. Unter Anleitung des Lehrimkers eines erfolgreichen Honigwirtschaftsprojekts der Selbsthilfe "Songa Nzila" von Augustin Konda Kilueka im Zentral - Kongo (ehemals Bas - Congo) wurden diese in 4 Bienenständen in der Chefferie des Nkole aufgestellt. Zwei Monate lang hat er die Neuimker geschult und begleitet. Jetzt sind die ersten Bienenvölker in ihre neue Behausung eingezogen... Für September ist die Folgeschulung geplant, im Oktober die erste Honigernte. Daher wollen wir zeitnah die zweite Tranche überweisen. Viel fehlt nicht mehr: 95 % haben die Volksfreundleser und Besucher der Projektplattform bereits finanziert. Auch die Selbsthilfe der Regenwaldbauern hat mit einer Kollekte einen bedeutenden Beitrag geleistet (zumal es wie immer unvorhergesehene Kosten gab). Den Rest schaffen wir auch noch! Herzliche Einladung! (Die Fotos sind leider zur Zeit nur hier sichtbar: https://www.betterplace.org/de/projects/51888-regenwald-schutzen-einfuhrung-bauerlicher-familienimkerei-im-kongo-fordern )
  • Veröffentlicht am 30 Juni 2017, 15:12 Uhr

    30. Juni 1960

    Heute feiert die Demokratische Republik Kongo ihren Unabhängigkeitstag. Nachdem der belgische König Leopold mit den europäischen Mächten der Afrika - Konferenz 1885 in Berlin Völker und Reiche im Herzen Afrikas unter seine Einheits - Ausbeutungsherrschaft gezwungen hatte und nach der ersten weltweiten Menschenrechtskampagne als Kolonie an den belgischen Staat abgeben musste, markiert der 30. Juni 1960 den Beginn der schwierigen Geburt der Nation "Congo" (fast 80 mal so gross wie Belgien), in der immer noch viele Interessensgruppen mitmischen. Auf kurzen demokratischen Frühling folgte eine jahrzehntelange Kleptokratur, die durch den afrikanischen Weltkrieg mit 5.000.000 Toten beendet und 2006 mit der Annahme der Verfassung durch die Bevölkerung und den ersten freien Wahlen in eine Demokratie überführt wurde. 2011 fanden erneut Wahlen statt, ohne dass die Nation zerbrochen ist. Aktuell geht es um den dramatischen Übergang in die dritte Periode. Wahlen stehen auf allen Ebenen an. Herzlichen Glückwunsch an unsere kongolesischen Freunde und ihre Landsleute zum Feiertag und zum demokratischen Prozess die besten Wünsche und Gottes Segen! Und vor allem: wahre Freunde auf dem Weg in ein besseres Land und Leben! Nzambe azala na bino!
  • Veröffentlicht am 30 Mai 2017, 14:56 Uhr

    Ich habe 819,75 € Spendengelder erhalten

    Der Hauptteil des Projektes, die Einführung der Imkerei in den Dörfern der Chefferie Nkole im Kongo - Regenwald ist soweit erfolgreich abgeschlossen, die Bienenkästen (Beuten) sind gebaut und die vier Bienenstände installiert. Jetzt geht es darum, die Nachhaltigkeit dieser neuen Landwirtschaftsform für die armen und isolierten Waldbauernfamilien, gleichzeitig Baumschutzmassnahme und Regenwalderhalt,  zu sichern. Dazu sind Supervisionen der Bienenstände und eine zweite Schulung in der 2. Jahreshälfte vorgesehen. Dabei soll das Gelernte verstärkt und um die Komponente Honigbehandlung und - vermarktung erweitert werden. Die Mitglieder der Selbsthilfeorganisation FADECOM haben Sammlungen durchgeführt um mit ihrem Eigenbeitrag das wichtige Projekt zu stärken. Damit vor allem die aktuell sehr hohen Transportkosten (Kinshasa- Boende) gestemmt werden können, ist weitere Unterstützung nötig. 
  • Veröffentlicht am 18 Mai 2017, 12:44 Uhr

    Besuchen Sie uns am WeltbürgerFrühstück in Trier, Kornmarkt, Samstag 20.5.

    WeltBürgerFrühstück in Trier, Kornmarkt, Samstag 20.5.: wir sind dabei.  "Globale Partnerschaft - Gutes Klima" - deshalb arbeiten wir für die Partner im Kongo - Regenwald. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Für Unterstützer warten Bilder, Infos, Raphia - Palmfaser- , Weihrauch-Copal-, und Chiliprodukte aus dem Herzen Afrikas, Omas Pfennigbäumchen, Sonnenfrüchtchen und Baumnüsse aus unserem  Hochwald,... . Welcome - bienvenu - willkommen! 
  • Veröffentlicht am 10 Mai 2017, 11:05 Uhr

    Neue Bilder vom Projekt und Kongo auf dem Losheimer Frühlingsmarkt 14.5.

    Neue Bilder vom Projekt, und Kongo auf dem Losheimer Frühlingsmarkt 14.5. Die Einführung der Imkerei im Regenwald geht voran. Die neuen Bilder zeigen die Arbeit des erfahrenen Imker - Ausbilders der befreundeten Organisation Songa - Nzila aus dem fernen Kilueka im Bas-Congo. Über eine Woche hat er gebraucht, mit Auto, Frachtflieger , Geländewagen und Motorrad, um an den Projektort in der Chefferie des Nkole zu gelangen (die Frachtflüge, 2 und mehr Stunden von Kinshasa bis in die Tshuapa - Provinz - Hauptstadt Boende, werden nur dann durchgeführt, wenn genügend Fracht beisammen ist; bisweilen ändert sich gar der Zielort). Süd-Süd-Entwicklungshilfe. Rund acht Wochen wird er investieren, um den Waldbauern im Regenwald sein Know - how weiter zu geben und sie bei der Einführung in die für diese Region völlig neue Honigwirtschaft zu begleiten. Dann sollten die in grosser Armut lebenden Menschen eine neue Einkommensquelle für sich und ihre Familien erschlossen haben. Und der Regenwaldschutz ist ein weiteres Stück vorangekommen, wenn dann die Honigbäume nicht mehr gefällt werden, um an das Bienengold zu kommen, und die traditionellen Waldbesitzer (was der Staat oft streitig macht) noch mehr auf die Erhaltung ihrer Lebenswelt achten. Hier werden in der Galerie auch die Bildtexte angezeigt: http://www.betterplace.org/de/projects/51888-regenwald-schutzen-einfuhrung-bauerlicher-familienimkerei-im-kongo-fordern . Der Konga - Freundeskreis Tshuapa e.V. geht für seine Partner wieder auf die Strasse: zum ersten Mal für dieses Jahr am 14.5. am Frühlingsmarkt in Losheim (verkaufsoffener Sonntag). Auf dem Antik- und Trödelmarkt in der Saarbrücker Strasse informieren und sammeln die Vereinsmitglieder und bieten ihre Haushaltsschätzchen an, sowie Omas Pfennigbäumchen, Losheimer Walnüsse und Süsses aus dem Garten. Willkommen!
  • google+
  • facebook
  • twitter
  • drucken
Suche
Projektverantwortung
W. Leinen

Kontakt


Organisation
konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.
Der "Konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.", kurz Konga e.V., versteht sich als Partner lokaler Selbshilfeorganisationen am Tshuapa in der Equateur-Provinz der Demokratischen Republik Kongo. Der "Konga e.V." bietet diesen ein Forum in der deutschen Gesellschaft und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch. Er berät, begleitet und unterstützt ihre ... mehr
Web: www.konga-ev.de
Aktuelle Stimmen
  • Anonym

    RDC (Republik Demokrat. Republik) benötigt wirklich dringend unsere Hilfe. Die Zustände im ganzen Land sind auch aufgrund der politischen Lage sehr schlimm.

      Spenden-Button für Ihre Homepage
      Unterstützen Sie dieses Projekt indem Sie den Spenden-Button auf Ihrer Homepage einbinden.
      Dazu einfach folgenden Code an eine beliebige Stelle auf Ihrer Homepage kopieren:
       
      So sieht der Button auf Ihrer Homepage aus:
      Kontakt
      • Technische Fragen:
        E-Mail: change@betterplace.org
        Telefon: 030 7676 4488 42

        Sonstige Fragen:
        E-Mail: meinehilfe@volksfreund.de
        Telefon: 0651 7199 816