Projektnummer: 72303
Veröffentlicht am: 22 August 2019

Trier, Deutschland

Ein Hund für Papillon

  • 100%
    finanziert
  • 38
    Unterstützer
Jeder hat sicherlich schon einmal einen Blindenführhund auf der Straße oder sogar bei der Arbeit gesehen. Vielleicht kam Ihnen auch schon einmal eine Katze oder ein sogenannter Besuchshund in Kitas oder Altersheimen entgegen. Mittlerweile wird uns Menschen wieder bewusst, welche positiven Effekte Tiere auf unsere Gesundheit oder unsere Psyche haben können. Vor allem in therapeutischen, medizinischen, pädagogischen und sozialen Bereichen werden Tiere gerne als Unterstützung genutzt. Sie sorgen für einen besseren Zugang zu den PatientInnen oder KlientInnen und besitzen speziell für Kinder ein großes Motivationspotenzial.  An genau diesen positiven Eigenschaften von Tieren setzen tiergestütze Interventionen an. Dies sind Zusatzangebote in Pädagogik und Therapie, aber auch in anderen sozialen oder medizinischen Settings, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch die Anwesenheit von speziell ausgebildeten Therapiebegleittieren zu bestimmten Schwerpunkten gefördert werden können. Unterschieden wird in drei Teilbereiche der tiergestützten Intervention:  tiergestützte Therapie, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Aktivität. Angeleitet werden diese Sitzungen immer von Fachpersonal mit einer speziellen Ausbildung für tiergestützte Interventionen.

Unsere Beratungsstelle „Papillon - für Kinder krebskranker Eltern“ begleitet Kinder und Eltern durch die schwere Zeit einer Krebserkrankung, damit sie die belastenden Erfahrungen gemeinsam bewältigen können. Oftmals ist es für die Kinder schwierig in solchen Situationen eine Beziehung zu uns als Pädagogen/Psychologen einzugehen. Von der Anwesenheit eines Hundes als „Eisbrecher“, Tröster und nicht wertender Vertrauter würden die Kinder bei Papillon stark profitieren, denn dieser würde ihnen den Einstieg in die Thematik oftmals erleichtern. Gleichzeitig würde die Spontanität eines Tieres für unbeschwerte und aufmunternde Momente sorgen. Um das tiergestützte Angebot bei Papillon professionell umsetzen zu können, müssen einge Voraussetzungen (z.B. spezielle Ausbildung für Mensch und Hund) erfüllt werden, für die wir Ihre finanzielle Unterstützung benötigen!

Was benötigt wird
  • Laufende Kosten (jährlich)

    Damit der Hund uns bei Papillon unterstützen kann, benötigt er eine spezielle Versicherung und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen. Dies sind Sicherheits- und Hygienevorschriften bei der Arbeit mit Tieren im pädagogisch-therapeutischen Setting
    • 100%
      finanziert
    • 1.200 EUR
      Gesamtbedarf
  • Anschaffungskosten Papillon

    Damit sich der zukünftige Hund auch wohl bei Papillon fühlt und wir tolle Sachen mit den Kindern zusammen erarbeiten können, benötigen wir Therapiematerial und Anschaffungen für den Hund (z.B. ein Körbchen als Rückzugsort, Näpfe etc.)
    • 100%
      finanziert
    • 300 EUR
      Gesamtbedarf
  • Fahrtkosten

    Leider ist der Fortbildungsort von Trier aus ein gutes Stück entfernt. Über das Jahr verteilt sind 11 Wochenenden angesetzt, an denen es in den ca. 250 km weit entfernten nördlichen Schwarzwald geht.
    • 100%
      finanziert
    • 1.700 EUR
      Gesamtbedarf
  • Ausbildung Therapiebegleithund

    Auch der Hund benötigt eine fachgerechte Ausbildung, bzw. ein Zertifikat, um als Therapiebegleithund eingesetzt zu werden.
    • 100%
      finanziert
    • 900 EUR
      Gesamtbedarf
  • Ausbildung Fachkraft

    Um tiergestützte Intervention professionell anleiten zu können, benötigt unsere Mitarbeiterin eine Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik.
    • 100%
      finanziert
    • 4.490 EUR
      Gesamtbedarf
Blog-Beiträge
  • Veröffentlicht am 19 Oktober 2020, 14:14 Uhr

    Der zukünftige Therapiebegleithund ist da!

    Es gibt wieder News!Ende letzten Jahres startete unser Spendenprojekt "Ein Hund für Papillon", welches Dank Ihrer und eurer Unterstützung über Betterplace finanziert werden konnte. Das Ziel dabei war und ist es, unser Beratungsangebot durch die tiergestützte Therapie zu erweitern. Iniitiert hat dies unsere Mitarbeiterin Calita Mona, die den Bereich der tiergestützen Intervention immer schon sehr spannend fand und darin für ihre Arbeit mit den Familien bei Papillon einen enormen Mehrwert sieht. Ein Hund kann gerade bei einer neuen Beratungssituation am Anfang das Eis brechen und auch ohne Worte einen Zugang zu den Kinder und Jugendlichen finden. Ein Großteil des Projekts (auch in finanzieller Hinsicht) war dabei die Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention, die notwendig ist, um auf verantwortungsvolle Weise und fachlich versiert mit Mensch und Hund zusammenzuarbeiten und die Bedürfnisse beider lesen und berücksichtigen zu können. Seit Februar diesen Jahres besucht Frau Mona daher die regelmäßigen Seminarwochenenden dieser Ausbildung beim "Ani.Motion Institut für tiergestützte Therapie".  Auf ihren zukünftigen Therapiebegleithund musste Frau Mona noch einge Zeit warten, da sie sich bei der Züchterin ganz bewusst für die passenden Hundeeltern entschied. Nun ist es endlich soweit und die Labrador Hündin "Hattie" ist Anfang September bei ihr eingezogen. Seit Oktober darf der Welpe nun schon mit in die Beratungsstelle kommen, auch wenn sie hier natürlich noch nicht "mitarbeiten" kann, dazu ist sie mit ihren 3 Monaten noch zu jung. Sie darf sich nun erstmal an ihren Arbeitsplatz und die Strukturen bei Papillon gewöhnen. Wenn sie ausgewachsen ist, darf sie dann in ein bis eineinhalb Jahren nach und nach das Beratungssetting mit unterstützen.  Sollten Sie Fragen zu unserem tiergestützen Projekt haben, schreiben Sie gerne.Herzliche Grüße Calita Mona und das Papillon-Team mit Hattie 
  • Veröffentlicht am 5 Februar 2020, 17:52 Uhr

    Wir haben 6.049,12 € Spendengelder erhalten

    Die gesammelten Spenden für das Projekt "Ein Hund für Papillon" werden auschließlich für die Umsetzung des tiergesützten Projekts in der Beratungsstelle Papillon verwendet. Mit dem Großteil (4490 Euro) der Gesamtsumme können wir die Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention für unsere Mitarbeiterin finanzieren. Dazu gehören auch die Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte, die in diesem Jahr an elf Wochenenden verteilt im Schwarzwald (ca. 1700 Euro) stattfinden wird. Außerdem decken die Spendengelder die Zertifizierung des zukünftigen Therapiebegleithundes (ca. 900 Euro), die für die tiergestützte Arbeit Voraussetzung ist. Die restlichen ca. 1500 Euro der Spenden decken die anfallenden Kosten für den Hund in der Beratungsstelle im ersten Jahr: Neben  einem Ruheort (sogenannter Kennel oder Hundekörbchen) sowie Näpfe und Therapiematerial, zählen dazu auch eine spezielle Versicherung für Therapiebegleithunde und dazugehörige zusätzliche Tierarztkosten. Die Anschaffung des Hundes und laufende Kosten, die außerhalb der tiergestützten Arbeit in der Beratungsstelle liegen, trägt unsere Mitarbeiterin und zukünftige Hundehalterin selbst. Wir bedanken und noch einmal ganz herzlich bei allen, die uns bei diesem Projekt mit ihren Spenden unterstützt haben. Denjenigen, die wissen möchten, wie es mit "Ein Hund für Papillon" weitergeht, empfehlen wir auch unsere Facebook-Seite "Beratungsstelle Papillon". Dort wird es regelmäßig Infos und Neuigkeiten zur Entwicklung unseres Projekts geben.
  • Veröffentlicht am 24 Januar 2020, 14:29 Uhr

    🎉 100% - Projekt erfolgreich finanziert! 🎉

    Wahnsinn, wir haben es mit eurer/Ihrer Hilfe geschafft! Durch die vielen großen und kleinen Spenden steht dem Projekt "Ein Hund für Papillon" aus finanzieller Sicht nun nichts mehr im Wege. Jeder Euro hat uns dabei geholfen!Trotzdem heißt es weiterhin Daumendrücken, dass auch alles so klappt, wie wir es uns erhoffen. Mitte Februar beginnt schon mal der erste Ausbildungsblock für die Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention. Stück für Stück werden wir nun den Weg gehen, bei dem uns alle Interessierten gerne auf Facebook begleiten können. 🐾🦋
  • Veröffentlicht am 5 Dezember 2019, 09:41 Uhr

    Update zu "Ein Hund für Papillon"

    Gerne möchten wir für alle, die die Entwicklung fleißig mitverfolgen, ein kurzes Update zu unserem tiergestützten Projekt geben. Durch Betterplace, "Meine Hilfe zählt" und externe Spenden, sind wir unserem Ziel ein großes Stück näher gekommen! Bisher sind ganze 43% des Projektes finanziert! Wir freuen uns wirklich riesig darüber, dass wir durch Sie und euch die Möglichkeite haben, betroffene Kinder und Familien noch besser unterstützen zu können und dies mit einem ganz wertvollen zusätzlichen Begleiter 🐶Stellvertretend für den zukünftigen Therapiebegleithund und weil es zum Thema passt, haben wir Labrador Ludo, der auch im Artikel des Trierischen Volksfreundes zu sehen war, eine Dankesbotschaft an alle Unterstützerinnen und Unterstützer mitgegeben (siehe Foto). Damit möchten auch wir uns ganz herzlich bei allen bedanken und hoffen, dass wir mit Ihrer und eurer Hilfe auch die 100% erreichen werden 🦋
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Projektverantwortung
C. Mona
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Organisation
Annas Verein e.V.
„Papillon - für Kinder krebskranker Eltern“ wurde 2007 vom Verein „Von Betroffenen für Betroffene“ (www.annas-verein.de) ins Leben gerufen und seither finanziert. Von Anna Katharina Becker im Jahr 2000 nach eigener Krebserkrankung gegründet, haben es sich ihre Eltern und die anderen Vorstandsmitglieder des Vereins auch nach ihrem Tod ... mehr
Web: www.papillon-trier.de
Aktuelle Stimmen
    • Matthias B.

      gumo

          • Anonym

            Möge der Hund den Kindern viel Freude bereiten

                • Doris W.

                  Spende von Doris Wagner "Zwei gesunde Hände arbeiten für eine gute Spende"

                          • Anonym

                            Die Spende kommt von Gaby Pott aus Biersdorf

                                • Anonym

                                  Spende, "Zwei gesunde Hände , arbeiten für eine gute Spende"

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