Projektnummer: 72313
Veröffentlicht am: 22 August 2019

Tshuapa - Provinz Chefferie des Nkole, Demokratische Republik Kongo

Seifen - Über Leben im Regenwald

  • 66%
    finanziert
  • 1.260 EUR
    fehlen noch
  • 12
    Unterstützer
Im Herzen des Regenwalds liegt Yokungeteka.Die Menschen dort gehören zum trad.Nkole-Königreich,dessen Familienverband vor Jhdten von anderen Savannenvölkern in menschenfeindl. Urwald verdrängt wurde.Aus Kriegern/Jägern wurden Waldbauern u Fischer.Dank umsichtiger Führung erarbeiteten sie sich bescheidenen Wohlstand:neben der Grundnahrung Maniok bauten sie vor allem Mais u Bohnen an.Ein innovativer Regent führte erfolgreich Trockenreis ein,sowie Fischteiche für eine gesunde Ernährung.Pilze,Raupen,Wild,Gemüse,Früchte sammelten sie im Wald.Zum Verkauf kam Kaffee;die Kautschukplantage sicherte regelmässiges Einkommen.Kinder konnten zur Schule zu gehen,einige in eine gute Ausbildung in der Landeshauptstadt.Dann passierte die Katastrophe,mit der niemand gerechnet hatte:es gab Krieg,und der kam bis in diese abgeschiedene Region.Und er blieb.Für ein ganzes Jahrzehnt,mit anschl.militär. Besetzung.Die Europäer verliessen fluchtartig die Region,um nicht wiederzukommen;darunter die Händler,die die Landwirtschaftsprodukte aufgekauft hatten.Von Plünderungen,der Zerstörung der Infrastrukur hat sich die Region bis heute nicht erholt.Dörfer mussten aufgegeben werden.Die einheimische Bevölkerung konnte nicht weglaufen:sie flüchtete in den undurchdringlichen Urwald.So auch die Bewohner von Yokungueteka.Sie richteten sich in provisorischen Camps ein.Es dauerte Jahre,abgeschnitten von der Welt,bis sie zögerlich ihr Dorf wieder in Besitz nahmen.Alles musste neu aufgebaut werden.Die Felder hatte sich der Wald geholt... 
Um die Rückkehr der Dorfbevölkerung zu unterstützen und den Wiederaufbau,schlossen sich einige Bauern zusammen,begleitet  durch die Selbsthilfeorgan. des Nkole-Volkes FoLiNko. Fischteiche,ein Palmenhain wurden angelegt.Dazu legten sie natürl. Palmenbestände im Wald frei damit sie besser wachsen können,pflanzten neue.Diese Arbeit verlangte den mittellosen Waldbauern viel ab:1Palme benötigt 4-5 J Arbeit bis Ertrag.Also ein Projekt in die Zukunft,das Ausdauer u Durchhaltevermögen fordert.Nicht ganz einfach,wenn Kinder hungern,es an allem fehlt.Etwas erleichtert wurde dieser Einsatz durch gespendetes Arbeitsgerät.Seit 2Jahren tragen die Jungpalmen Früchte,erstes Palmöl konnte gewonnen werden:für die lokale Küche,Brennstoff für einfache Lampen.Jetzt wollen die Bauern ihr beispielgebendes Projekt weiter voranbringen: 1 eigene lokale Ölmühle-die Benutzung der fremden kostet einen Grossteil der Erträge.Der Hain verlangt eine Auffrischung,damit er weiter und verbessert Früchte trägt.Mit gesteigerter Ölproduktion samt Schaffung von Lagermöglichkeiten wollen die Bauern ihre Aktivitäten um eine Seifenproduktion ergänzen.Seife ist das Haupt-Hygiene-Produkt:Körperpflege,Abwasch,Kleiderwäsche-in der Region rar&teuer.Auf den regionalen Märkten ist sie gefragt..Mit 1Teil des Erlöses will die Bauernvereinigung soziale Bedarfe im Dorf finanzieren.Seife aus Palmöl und Zitronengrasessenz ist zudem ein wirksamer erschwinglicher Malariaschutz.Da Mittel fehlen,bitten sie um Unterstützung.

Was benötigt wird
  • Ausrüstung für die Seifenherstellung

    (zweite Etappe) Grundausstattung: Plastikbecken, Töpfe, Eimer, Becher, Waage, Stempel, Schutzkleidung, Tische, Stühle, Seifenformen, Seifenschneider, Regal, ... Erstausstattung für Schulung und Produktion: Grundstoffe, soude caustique/Natron
    • 42.73%
      finanziert
    • 2.200 EUR
      Gesamtbedarf
    • 1.260 EUR
      fehlen noch
  • Transportmittel einschliessl. Supervision FoLiNko

    3 Fahrräder für den Transport (von Material ins Dorf, später Seife zu den Märkten), Büromaterial, Kommunikation, Dokumentation,..., Verschleissteile und Treibstoff für das Supervisionsmotorrad der Fondation Lifala des Nkole (FoLiNko).
    • 100%
      finanziert
    • 700 EUR
      Gesamtbedarf
  • Einrichtung einer lokalen Ölmühle

    Kauf+Einrichtung eines gebrauchten Metall-Fasses mit lokalem Rührwerk;Töpfe für das Kochen der Ölfrüchte,Auffangen/Verarbeitung des Öls,hygienische Aufbewahrungsbehälter für Speiseöl,Herrichtung des Depots zur sicheren Lagerung (Schloss,Tür,Fenster)
    • 100%
      finanziert
    • 500 EUR
      Gesamtbedarf
  • Auffrischung Palmenhain

    Landwirtschaftliches Gerät für 15 Mitglieder der Waldbauernvereinigung: Schlagmesser, Hacken, Haumesser, Schleifsteine,... (das alte Werkzeug ist mit den Jahren stumpf geworden und kaputt gegangen. Für Ersatz fehlen die Mittel).
    • 100%
      finanziert
    • 350 EUR
      Gesamtbedarf
Blog-Beiträge
  • Veröffentlicht am 13 November 2019, 17:18 Uhr

    Wir haben 697,50 € Spendengelder erhalten

    Am 1. Adventswochenende 30.11./1.12. werben wir für die Partnerschaftsarbeit mit einem Kongo - Stand auf dem Losheimer Weihnachtsmarkt. "Seifen - Über Leben im Regenwald" ist das Motto des Konga-Kalenders 2020 sowie der Fotoausstellung an der Stirnwand der Eisenbahnhalle. Neben Produkten aus dem Regenwald wie Kunsthandwerk aus Fasern der Rafiapalme, Copal - Weihrauch, Pili-pili und Lufa stellen die Mitglieder des Konga e.V. Selbstgemachtes zur Verfügung: Losheimer "Siessschmia" aus dem Naturgarten ("Fruchtaufstrich" laut Behörde; Gelierzucker 2+1, "Gelee" aus Saft, Marmelaad mit Frucht), Saft pur, Hochwald-Nüss, Grossmutters Pfennigbäumchen und Kongo-Lieschen, Strickmützen. Babyschühchen, Topflappen, ... Ausserdem gibt's einen kleinen Weihnachtsflohmarkt, Schoko-Probiertäfelchen sowie Kaffeesamen aus dem Fairen Handel. Natürlich auch Infomaterial. Alles gegen Spende für die Partnerprojekte. Erlöse gehen zu 100% in den Kongo. Kosten tragen wir.  Die freigegebenen Spendengelder werden für die zweite Projektphase verwendet und dienen dem Aufbau der lokalen Seiferei. Herzlichen Dank an alle Unterstützer! regenwald.leben. mensch
  • Veröffentlicht am 6 November 2019, 17:24 Uhr

    Wir haben 1.570,00 € Spendengelder erhalten

    Wir freuen uns sehr über die grossartige Unterstützung und sagen allen Spendern herzlichen Dank, auch im Namen unserer Partner im kongolesischen Regenwald. Unser Dank geht zudem an den Trierischen Volksfreund für die ausführliche Projektvorstellung! Dank Ihrem Beitrag kann die erste Phase des Projektes angegangen werden: Auffrischung des Palmengartens, Einrichtung einer lokalen Ölmühle, Anschaffung der benötigten Ausstattung und Transportmittel. Die Hilfe zur Selbsthilfe wird es den Waldbauernfamilien ermöglichen den Wiederaufbau ihrer Dorfgemeinschaft ein gutes Stück voranzubringen. Gute Aussichten. regenwald.leben.mensch
  • Veröffentlicht am 7 Oktober 2019, 19:16 Uhr

    Freude herrscht

    Wir freuen uns, dass unser neuestes Partnerprojekt jetzt auf meine-hilfe-zaehlt.de angekommen ist. Nicht nur in Brasilien wird der Regenwald aus massloser Profitgier zerstört. Auch im Kongobecken ist er Begehrlichkeiten ausgesetzt und bedroht. Damit dieses einzigartige unersetzliche und für unsere Welt so wichtige Ökosystem überleben kann, braucht es internationale Solidarität und Verantwortung. Der Regenwald ist nicht menschenleer - die nachhaltige traditionelle Waldwirtschaft der Tshuapavölker trägt wesentlich zum Erhalt bei. Allein, sie benötigen Unterstützung bei der Verteidigung ihrer Lebenswelt gegen gierige und zerstörerische Industrieinteressen, aber auch bei der Verbesserung ihrer Lebenssituation, die weitgehend von grosser Armut geprägt ist (abgelegen im Herzen Afrikas, kein Zugang zu den grossen Märkten). Deshalb möchten wir Ihnen dieses Selbsthilfeprojekt des Nkole - Volkes ans Herz legen. Die Menschen haben schon viel geschafft. Unser Beitrag und unsere Aufmerksamkeit können dafür sorgen, dass die Verbesserungen dauerhaft Fahrt aufnehmen und auch andere lokale Gemeinschaften inspirieren. Herzliche Einladung! Leider kann die Gallerie auf mhz.de nur Fotos anzeigen. Hier finden Sie die Fotos mit Textbeschreibungen: https://www.betterplace.org/de/projects/72313-seifen-uber-leben-im-regenwald  regenwald.leben.mensch
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konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.
Der "Konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.", kurz Konga e.V., versteht sich als Partner lokaler Selbshilfeorganisationen am Tshuapa in der Equateur-Provinz der Demokratischen Republik Kongo. Der "Konga e.V." bietet diesen ein Forum in der deutschen Gesellschaft und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch. Er berät, begleitet und unterstützt ihre ... mehr
Web: www.konga-ev.de
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            • Maria K.

              Spende Kohl Maria/Jochen Schäfer

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