Organisation

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konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.

Der "Konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.", kurz Konga e.V., versteht sich als Partner lokaler Selbshilfeorganisationen am Tshuapa in der Equateur-Provinz der Demokratischen Republik Kongo. Der "Konga e.V." bietet diesen ein Forum in der deutschen Gesellschaft und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch. Er berät, begleitet und unterstützt ihre Projekte vor Ort im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe und im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung.

Als Verein fördern wir die Sensibilisierung für die marginalisierten Bewohner des Regenwaldes und ihre Belange in der europäischen Öffentlichkeit. Schwerpunkt ist dabei der Einsatz für Gerechtigkeit, Erhalt ihrer Lebensgrundlage und Bewahrung der Schöpfung.

Der Konga e.V. fördert und unterstützt den Austausch und die Partnerschaft zwischen Gruppen und auch Einzelpersonen der verschieden Kulturen.

Die Region Bokungu - Ikela liegt abgeschieden im äquatorialen Regenwald am Tshuapafluss, Nebenfluss des Kongo in der Demokratischen Republik Kongo. Auf 42.000 km2 leben ca. 600.000 Menschen, vor allem von der Landwirtschaft in sehr armen Verhältnissen. Hauptproblem ist die mangelnde Transportmöglichkeit, um die Produkte wie Bohnen, Mais, Reis, Palmöl, Fisch, Kautschuk auf die 800 bzw 1500 Flusskilometer entfernten Märkte der Städt zu bringen. Der jahrelange Krieg mit anschliessender militärischer Besetzung bis 2004 hat die vorhandene Infrastruktur fast komplett zerstört. Heute leidet das Gebiet unter extremer Landflucht vor allem der Jungen. Gemeinsam mit den lokalen Selbsthilfeorganisationen bemüht sich der Konga e.V., die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern und so nicht zuletzt den für das Weltklima enorm wichtigen noch intakten Regenwald zu erhalten. Aktuell unterstützt die deutsche Partnerorganisation das Schulbankprojekt der Fondation Frere du Paysan Bokungu-Ikela (FFPA). Die ca. 300 Grund- und Sekundarschulen bieten Bildungsmöglichkeiten für über 200.000 Kinder. Bis auf wenige Ausnahmen verfügen diese Schulen über wenig bis gar keine Ausstattung. So sitzen die Schüler in der Regel auf dem Boden und schreiben auf den Knien. FFPA möchte dies ändern und den Kindern ein adäquates Lernumfeld verschaffen. Sie schliesst mit den Elternkomitees Verträge zur Sanierung von Schulgebäude und -gelände ab und kümmert sich im Gegenzug um die Bereitstellung von lokal gefertigten einfachen Schulbänken, was zudem den einheimischen Handwerkern Arbeit und Brot gibt. Dadurch wird ein positiver und kreativer Kreislauf in Gang gesetzt, der auf die gesamte Gesellschaft ausstrahlt. Die Materialkosten für eine Schulbank betragen ca. 15 EUR. Um eine durchschnittliche Schule auszustatten sind rund 120 Schulbänke nötig. Zur Zeit sind 2 Schulen in der engeren Auswahl, die gute Eigenleistungen vorweisen können. Das Projektvolumen dafür beläuft sich auf 4200 EUR. Weitere Infos: www.konga-ev.de
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  • Gesamtbedarf 2.644.011 EUR
  • davon offen 437.667 EUR
  • Gesamtspenden 2.206.345 EUR
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